Zwei Teams der Realschule erhalten Fahrkarte zum Deutschlandfinale der WRO

Wildeshauser Roboter wollen Dortmund erobern

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Jetzt wollen sie mit ihren Robotern auch in Dortmund den Sieg holen: Dirk Long Voss, Maik Rohlfs, Tobias Schneider, Anke Schneider, Eric Burmeister, Jonas Alterbaum und Marvin Ulrich (von links).

Wildeshausen - Großer Jubel in der Wildeshauser Realschule: Zwei Teams haben sich jetzt für das Deutschlandfinale der WRO (World Robot Olympiad) in Dormund qualifiziert, das noch in diesem Monat auf dem Programm steht.

Die Fahrkarten für das Finale lösten die Schüler während des Ausscheidungswettbewerbs in Aurich. Am 1. Februar wurden die Aufgabenstellungen zur WRO veröffentlicht. Die Saison 2015 steht unter dem Motto „Robot Explorers – Roboter erkunden die Welt“.

Die Realschule Wildeshausen startete mit zwei Teams in der Regular Category. Diese Teams beschäftigen sich in den drei Altersklassen Elementary (8 bis 12 Jahre), Junior (13 bis 15) und Senior (16 bis 19 Jahre) mit unterschiedlichen Fragestellungen.

Das Juniorteam mit Maik Rohlfs als Teamchef ging auf „Schatzsuche“. „Dabei ist es die Aufgabe des Roboters, in einem Parcours verschiedene Gegenstände zu finden. Wenn ein Teil gefunden wurde, liefert dieses durch seine Farbe die Information für die Position des nächsten Schatzes“, erklärt Lehrerin Anke Schneider. Der Parcours habe die Form eines Koordinatensystems, wobei die Zeilen und Spalten für zufällig gewählte Farben stünden.

Das Seniorteam mit Jonas Alterbaum als Teamchef ging zum „Bergsteigen“. Der Roboter musste dabei Vorräte einsammeln und in entlegene Bergregionen bringen. Je höher die Roboter die Vorräte auf dem Berg platzieren konnten, desto mehr Punkte gab es für diese Aufgabe. „Da auf dem Spielfeld in der Tat vier Berge platziert waren, musste der Roboter klettern können“, so Schneider.

Im Vorfeld hatten die Wildeshauser Jugendlichen einen Roboter sowie ein mögliches Programm entwickelt. Am Wettbewerbstag aber mussten alle Bauteile für den Roboter wieder demontiert sein. Es durften keine Teile zusammengebaut werden. Zum Beispiel musste ein Reifen erst nach dem Start auf eine Felge gesteckt werden. Zudem waren schriftliche, bildliche oder digitale Anleitungen während des Wettbewerbs verboten.

„Nach der ersten Bauphase wurde geprüft, dass die Roboter die erforderlichen Maximalmaße auch nicht überschreiten. Erst danach konnte der eigentliche Lauf angetreten werden“, betont die Lehrerin.

Bereits in der ersten Runde standen die beiden Team der Realschule an erster Position. Diesen Vorsprung konnten sie in den weiteren Runden bestätigen und noch weiter ausbauen.

„Die Schüler haben viel Engagement gezeigt und ihr fachliches Können vollends unter Beweis gestellt, sodass beide Teams, Junior und Senior, jeweils einen Pokal für unsere Schule erringen konnten und sich fürs Deutschlandfinale qualifiziert haben“, berichtet Schneider.

jd

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