Zwei Gebäude an der Ahlhorner Straße vermarktet /Zu wenig Wohnraum in der Stadt

Wohnungen fast fertig – und schon verkauft

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Fast fertiggestellt sind die beiden Häuser an der Ahlhorner Straße in Wildeshausen.

Wildeshausen - Noch nicht fertiggestellt, aber alle zwölf Wohnungen sind bereits verkauft und vermietet. Im April starteten die Bauarbeiten für zwei Wohnhäuser an der Ahlhorner Straße in Wildeshausen. Kurz vor Weihnachten sind die Außenanlagen gepflastert und werden die letzten Innenarbeiten erledigt.

„Wir trocknen das Gebäude manuell komplett durch“, erklärt Helmut Müller vom gleichnamigen Bauträger. Da die Immobilien mittlerweile optimal isoliert und mit Dreifachverglasung ausgestattet werden, müsste die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk heraus sein, bevor das Haus bezogen wird.

Die Arbeiten sind im Februar komplett abgeschlossen. Dann bietet sich den neuen Besitzern oder Mietern stadtnaher Wohnraum direkt am Krandel. Die Wohnungen sind barrierefrei und somit auch gut für Senioren geeignet.

Angesichts des schnellen Verkaufs der Wohnungen macht Müller deutlich, dass in Wildeshausen dringend weiterer bezahlbarer Raum benötigt wird. Die Mieten seien auf dem freien Markt mittlerweile so extrem gestiegen, dass sich Geringverdiener kaum noch angemessene Wohnungen besorgen könnten.

Konzepte für neuen Wohnraum gibt es bislang kaum in der Stadt. Für ein Interessensbekundungsverfahren für eine Fläche am Rapsacker hatte sich kein Bauträger erwärmen können. Ob am Lehmkuhlenweg ein neues Projekt verwirklicht wird, muss noch politisch beraten werden. „Das ist zu wenig“, so Müller. „Wir benötigen dringend weitere Bauplätze.“

dr

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