Zukunft der Hunteschule völlig offen

Zunächst Gespräche mit den Betroffenen

Die Zukunft der Hunteschule ist weiter ungewiss.

Wildeshausen - Die Förderschullandschaft im Landkreis Oldenburg muss neu geordnet werden, da die Förderschulen Lernen zum Jahr 2021 auslaufen. Gleichzeitig wächst ganz offenbar der Bedarf an Förderschulplätzen mit den Schwerpunkten geistige (gE) sowie emotionale/soziale Entwicklung (esE), sodass der Landkreis weitere Räume für die Schulen anbieten muss. Mit dieser Problematik befassten sich am Dienstag die Mitglieder des Schul- und Kulturausschusses des Landkreises. Sie beauftragten die Kreisverwaltung einstimmig, zunächst Möglichkeiten zur Angliederung der Förderschwerpunkte esE sowie gE an die aktuellen Förderschulstandorte in Wardenburg-Oberlethe und Wildeshausen zu prüfen sowie zu erörtern und ein Konzept zur Nachfolgenutzung zu erarbeiten. Zudem sollen weitere notwendige, vorbereitende Gespräche für eine Gesamtlösung zunächst mit den betroffenen Eltern und Lehrkräften, aber auch mit der Landesschulbehörde sowie der Stadt Wildeshausen geführt werden.

„Wir benötigen einen weiteren Standort“, hatte Landrat Carsten Harings betont. „Dabei müssen wir die besondere Situation in Wildeshausen berücksichtigen, denn dort fehlt Schulraum.“ Die Kreisstadt habe unter kommunalen Brüdern im Jahr 2002 geholfen, als der Landkreis dringende Hilfe benötigte.

Einig waren sich alle Beteiligten, dass zunächt mit allen Betroffenen gesprochen wird. „Es geht um Menschen“, so Harings. Das hatte auch das Kollegium der Hunteschule in einem offenen Brief an den Ausschuss verdeutlicht. Die Debatte über die Liegenschaftsfrage würde zu Unrecht mit einer subjektiv negativ geprägten Darstellugng der Schülerschaft und der pädagogischen Arbeit vermischt, kritisiert das Kollegium. „Dadurch wird das Lernen der Schüler erschwert und beinträchtigt“, heißt es in dem Schreiben.

Schnelle Entscheidungen über die Hunteschule sind nicht zu erwarten. Nach der Sommerpause befasst sich der Ausschuss mit den Beschlussvorschlägen der Verwaltung. Somit wird der Kreistag wohl erst im Herbst über eine Rückübertragung entscheiden. - dr

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