Zumba-Party im WiTZ lockt 50 Tänzer aufs Parkett

„Auch die Gold-Mädels halten sehr gut mit“

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Runda 50 Zumba-Anhänger feierten im Wildeshauser Tanz-Zentrum ihre Party.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Schon das Zuschauen ließ einem den Schweiß aus den Poren „schießen“. Aber bei den Aktiven eher nur wenig davon: Rund 50 Tänzer hatten sich am Freitagabend zur große Zumba-Party im Wildeshauser Tanz-Zentrum (WiTZ) eingefunden. Aber mit Party war nicht etwa das anschließende Grillen gemeint, sondern die strammen zwei Stunden Zumba.

Oder hatten sich einige der Zuschauer nur verhört – zwei Stunden Zumba am Stück? „Genau so ist es“, betont WiTZ-Inhaber Sascha Oltmann. „Eigentlich läuft Zumba über eine Stunde, was schon recht anstrengend ist. Kurze Pausen werden nur zwischen den Liedern gemacht, um etwas zu trinken. Während dieser Party soll das Ganze noch auf die Spitze getrieben werden. Ich finde das schon sehr stark.“

Die vier Instructoren, Pia Oltmann, Sabrina Ehlert, Janin Decker und Nadine Ernst, hatten im Vorfeld Choreografien erarbeitet, mit denen es pünktlich um 18 Uhr ans Werk ging. „Zumba ist ja kein Tanz in dem Sinne, es gibt keine vorgegebenen Schrittfolgen wie zum Beispiel bei Stan-dard- oder Lateintänzen“, erklärt Oltmann. Vielmehr seien es die Instructoren, die sich lateinamerikanische Musik auswählten und darauf eine Choreografie legen: „Der Instructor tanzt vor, und die Gruppe muss die verschiedenen Schritte und Sprünge nachtanzen. Es ist also nicht wie beim Tanzen, wo der Lehrer das ein oder andere Mal ins Geschehen eingreift.“

Mit dabei waren am Freitagabend auch einige Mitglieder der Zumba-Gold-Gruppe. „Während wir sonst von Zumba-Fitness sprechen, handelt es sich bei -Gold um eine etwas ,abgespeckte‘ Version für die Altersgruppe ab 50 Jahre, die es durchaus auch in sich hat. Aber wie ich das so sehe, gehen auch die ,Gold-Mädels‘ richtig ab und halten sehr gut durch“, betont Oltmann. Zumba-Gold sei eigentlich ohne Sprünge und damit hüft- und knieschonend: „Es eignet sich sehr gut auch für Anfänger, Wiedereinsteiger und Frauen nach der Schwangerschaft.“ Wer neu anfange, dem rate er ohnehin zunächst zum Zumba-Gold: „Umsteigen ist dann natürlich jederzeit möglich.“

Das Gute an Zumba sei, dass sich niemand fehl am Platze fühle. „Auch etwas korpulentere Frauen, die sich im Fitnesscenter oft nicht wohlfühlen, gehören zur Familie und können etwas für ihre Gesundheit tun“, erklärt Oltmann.

Nach zwei Stunden körperlicher Ertüchtigung gab es Leckeres vom Grill. Dabei zeigten sich Oltmann und sein Schwiegervater Roy als wahre Grillmeister.

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