Zünftige Bierdusche

Pfingstclub „Hakke Blacks“ setzt sich im Finale des Gilde-Cups durch

So sehen Sieger aus: Die „Hakke Blacks“ jubeln nach ihrem Sieg im Finale gegen die „Pfingst Kings“. Foto: Rinne
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So sehen Sieger aus: Die „Hakke Blacks“ jubeln nach ihrem Sieg im Finale gegen die „Pfingst Kings“. 

Wildeshausen - Die Kicker von „Hakke Blacks“ sind die Gewinner des Wildeshauser Gilde-Cups 2019. Sie bezwangen das Team „Pfingst Kings“ am Sonnabend im Neunmeterschießen. Der 17-jährige Willem Hendrik Hoffrogge hatte mit dem letzten Neunmeter für die Entscheidung im Krandel gesorgt, nachdem Ole Volkmar und Leon Hoppe zuvor ebenso sicher verwandelt hatten. Die Turniersieger feierten ihren Triumph wie die Großen – mit Bierdusche und Siegertanz.

In der entscheidenden Partie war es lange Zeit hin und her gegangen. Die „Hakke Blacks“ hatten durch Volkmar die frühe Führung erzielt, ehe Robin Landgraf den Ausgleich schoss. Schakuaz Amir-Juki brachte die „Pfingstkings“ wiederum nach vorne. In der Nachspielzeit glich Hoffrogge aus und rettete sein Team dadurch in letzter Sekunde ins entscheidende Neunmeterschießen. Das Finale leitet der Unparteiische Sven Vogel. Der Titelverteidiger „Frackmania“ hatte sich zuvor in einer Spielgemeinschaft mit den „Black Sox“ im kleinen Finale gegen die „Fracktastischen“ den dritten Platz gesichert.

Schon im vergangnen Jahr hatte Bürgermeister und Gildegeneral Jens Kuraschinski deutlich gemacht, dass der Gilde-Cup am Samstag vor Pfingsten inzwischen zum festen Bestandteil des Gildefestes gehört. Deswegen war er auch in diesem Jahr mit einer Abordnung der Wildeshauser Schützengilde gekommen. Doch das leichtfertige Versprechen des Generals, dass die Gildeoffiziere in diesem Jahr mit einer Mannschaft antreten würden, konnte er nicht halten. Lag es daran, dass es in diesem Jahr keine Seniorengruppe gab oder schreckte die Offiziere die Forderung des letztjährigen Organisators Marcell Görke, das erste Training bereits am Pfingstsonntagmorgen um 6 Uhr an der Vogelstange anzusetzen, ab? Eine Antwort auf diese nicht so ernst gemeinte Frage gab es nicht.

Insgesamt 19 Mannschaften hatten sich für das Turnier angemeldet. Jede Partie der Vorrunde wurde mit zwölf Minuten Spielzeit angesetzt. Das Endspiel dauerte 15 Minuten. Sechs Schiedsrichter sorgten für einen regelgerechten Spielablauf. Die Sanitäter vom Malteser Hilfsdienst stellten die medizinische Versorgung sicher. Mehrere Buden sorgten für die Verpflegung von Zuschauern und Spielern.

Laut Cheforganisator Tjark Ites sahen bis zu 500 Zuschauer die teilweise packenden Partien. Im Halbfinale setzte sich „Hakke Blacks“ gegen die „Fracktastischen“ mit 2:0 und die „Pfingst Kings“ mit 3:1 gegen die Spielgemeinschaft „Frackmania/Blacksox“ durch.

Die Organisatoren des Fußballturniers, Piet Gerke, Andre Strudthoff, Marius Petermann, Tim-Mattes Wulf sowie Teamleiter Tjark Ites von den Gildeclubs „Frackmania“ und „Black Sox“ waren mit dem Turnierverlauf absolut zufrieden, auch wenn zum Endspiel heftiger Regen einsetzte. Den Siegern war es egal. Sie wurden ja ohnehin durch die Bierdusche nass.

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