Ziel ist, keine Bäume zu fällen und Platz für Feuerwehr zu schaffen

Neue Varianten für die Kurve der Krandelstraße

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Die Kurve der Krandelstraße ist zu eng für den Begnungsverkehr großer Fahrzeuge. Nun soll sie bald verändert werden.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Die Kurve der Krandelstraße zwischen der Einfahrt zum Wohnmobilstellplatz und dem Schwimmbad muss entschärft werden, weil sie zu eng ist, wenn Einsatzfahrzeuge das neue Feuerwehrhaus in der Pagenmarsch in Richtung Glaner Straße verlassen und ankommende Einsatzkräfte schnell zum Feuerwehrhaus gelangen müssen. Es gibt dafür drei Varianten, die zwischen 93000 und 125000 Euro kosten. Bäume sollen nach Möglichkeit nicht gefällt werden.

Mit der Frage, welche Variante sinnvoll ist, müssen sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtplanung, Bau und Umwelt während ihrer Sitzung am 18. Februar befassen.

Im Rahmen eines Ortstermins im Sommer vergangenen Jahres hatten sich Vertreter der Feuerwehr und mehrerer Parteien für eine kostengünstige Variante mit einem Mehrzweckstreifen im Kurvenbereich ausgesprochen. Ziel war es, dafür zu sorgen, dass keine Bäume gefällt werden müssen.

Allerdings hatte sich die Polizei gegen diesen Entwurf ausgesprochen, weil sich das Unfallrisiko deutlich erhöht hätte. Verkehrsrechtlich wäre ein Straßenteil, der höhengleich zur Fahrbahn hergestellt, rot eingefärbt und mit Fußgängersymbolen gekennzeichnet wird, als Gehweg zu bewerten, so die Stadtverwaltung in einer Stellungnahme für den Ausschuss. Die Nutzung durch Fahrzeuge sei unzulässig. Lediglich im Rahmen der Sonderrechte von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen dürfe ein Gehweg befahren werden, wenn dieses im Notfall erforderlich sei.

In den Haushalt haben die Politiker vorausschauend bereits 200000 Euro für die Kurvenentschärfung eingestellt. Nun müssen sie klären, ob eine der von der Verwaltung vorgestellten Varianten empfohlen wird oder weitere Möglichkeiten diskutiert werden sollen.

Wenig wahrscheinlich erscheint eine Variante, die Abflachung der Kurve über das Grundstück des Krandelbades, aber nicht über den Parkplatz zu führen. Dann bliebe zwar der Parkplatz unverändert, die Bäume müssten jedoch fallen. Das, so hatten die Parteien klargemacht, sei aber nicht in ihrem Sinne.

Von daher wären zwei andere Varianten möglicherweise besser geeignet. Ein Vorschlag sieht vor, die Krandelstraße vor dem Bad neu zu bauen, die Fahrgasse des Parkplatzes nicht anzutasten, aber den Parkplatz von der Fahrbahn zu trennen sowie alle Bäume zu erhalten. Die Kosten werden mit 93500 Euro veranschlagt. Teurer wäre eine Variante für 123500 Euro. In diesem Fall würde ebenfalls die Krandelstraße neu trassiert. Auch die Fahrgasse des Parkplatzes würde umgestaltet und der Parkplatz von der Fahrbahn abgetrennt. Auch hier blieben die Bäume unangetastet.

Zeit für eine eingehende Diskussion bleibt in jedem Fall noch, denn das Feuerwehrhaus wird frühestens im Sommer 2017 voll genutzt werden können. Bislang steht noch nicht einmal der Termin für den ersten Spatenstich fest, da das Haus auf Pfählen gegründet werden soll.

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