Zehntklässler der Realschule präsentieren ihre Praktikumserfahrungen

Vom Polizisten bis hin zum Gärtner

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Einiges über Informatik hatten Michel Macke (rechts) und Benett Mellmann zu berichten.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Sie bietet tiefe Einblicke in die verschiedenen Berufe – die Praktikumsausstellung der Zehnklässler der Wildeshauser Realschule. Viel Mühe haben sich die Jugendlichen gegeben, um ihre Eindrücke von ihren zweiwöchigen Betriebspraktika an Stellwänden darzustellen.

Neben den Zehntklässlern, die sich gestern Nachmittag über die Berufe ihrer Mitschüler informieren konnten, begrüßte Konrektorin Marcia Wirth auch einige Vertreter der Betriebe, die Praktikanten aufgenommen hatten, in der Aula. „Sie sehen hier wirklich tolle Stände. Die Schüler haben sehr viel Zeit investiert, um alles detailliert darzustellen“, betonte Wirth. In der Tat hatten die Jugendlichen die Stellwände nicht nur mit Fotos der Firmen, sondern auch mit von ihnen verfassten kurzen Texten über das Praktikum und das jeweilige Berufsfeld versehen.

Eingefunden hatten sich zudem einige Eltern, die sich informieren wollten. Und die Schüler standen immer wieder Rede und Antwort. So auch die 16-jährige Finja Riedel, die ihr Praktikum bei der Wildeshauser Polizei absolviert hat: „Dieser Beruf interessiert mich schon seit einigen Jahren. Während des Praktikums wurden meine Erwartungen tatsächlich voll erfüllt.“ Sie habe auch schon Bewerbungen geschrieben. Voraussetzung für die Annahme sei der erweiterte Realschulabschluss: „Den werde ich im nächsten Jahr hoffentlich bekommen.“

Tim Lieder (16) möchte auf keinen Fall ins Büro, sondern etwas handwerkliches machen. Er habe ohnehin eine Empfehlung für dieses Berufsfeld. Daher hatte er sich für ein Praktikum bei der Garten- und Landschaftsbaufirma Thoms und Meyer in Wildeshausen entschieden: „Das hat wirklich Spaß gemacht, ich habe mich nicht wie ein Handlanger, sondern schon wie ein Teammitglied gefühlt und dadurch gute Einblicke in den Beruf bekommen.“ Allerdings habe er festgestellt, dass er sich nicht um diesen, sondern um einen anderen handwerklichen Beruf bemühen werde: „Ich muss daher jetzt bald beginnen, Bewerbungen zu schreiben.“

Der Fachinformatik haben sich Michel Macke (15) und Benett Mellmann (16) verschrieben. Im Rechenzentrum der Jahn-Hochschule in Wilhelmshaven hat Michel sein Praktikum absolviert: „Ich beschäftige mich auch sonst sehr viel mit Computern. Jetzt wollte ich wissen, wie es ist, in einem solchen Beruf zu arbeiten.“ Er habe Glück gehabt, eine solch gute Stelle zu bekommen: „Es ist längst nicht überall der Fall, dass Praktikanten tiefe Einblicke bekommen.“ Entschieden habe er sich für diesen Beruf jedoch noch nicht.

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