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Zahlreiche Besucher genießen die „Nahtour“

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Von: Dierk Rohdenburg

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Leben mit Bienen: Hobby-Imker Christian Wolf (l.) berichtete über sein Hobby.
Leben mit Bienen: Hobby-Imker Christian Wolf (l.) berichtete über sein Hobby. © dr

Wildeshausen – Während die meisten Wildeshauser sich wohl noch einmal im Bett umgedreht haben – um 5 Uhr am Sonntag – trafen sich einige Naturfreunde im Arboretum, um in der morgendlichen Stille und unter fachkundiger Führung von Ludwig Duncker den Vogelstimmen zu lauschen.

Rund neun Stunden später waren dort Kinderstimmen und die Ausführungen von Erwachsenen zu vielen Themen zu hören. Das ganze unter anderem begleitet vom Geräusch des Akkubohrers, mit dem am Stand des Naturschutzbundes (Nabu) Nisthilfen gebaut wurden.

Der Nabu, der Rotary-Club Wildeshausen, die Insektenschutzakademie und Rotaract Wildeshauser Geest hatten ab 14 Uhr zur Nahtour im Arboretum und der Lehmkuhle eingeladen, und viele Bürger nahmen die Gelegenheit wahr, sich bei Sonnenschein in dem prächtigen Park umzuschauen.

Arboretum existiert seit 25 Jahren

„Es ist erstaunlich, dass es schon 25 Jahr her ist, dass wir hier das Arboretum angelegt haben“, so Volker Kuhlmann, einer der Gründer. Es sei schön, dass die Stadt den Rotariern noch mindestens bis zum Jahr 2042 das Gelände zur Betreuung überlassen habe. „Es kommen immer mehr Menschen hierher“, freute sich Kuhlmann. „Viele haben das Areal während der Zeit der Corona-Pandemie schätzen gelernt“, bestätigte Jens Schachtschneider von den Rotariern. Am Sonntag sei der Zuspruch gut gewesen. „Es ist belebt hier, das passt gut zum Arboretum“, fand er. „Außerdem ist das Wetter auf unserer Seite.“

Wer in den Baumgarten kommt, wird jetzt von drei neuen Schildern empfangen. So begrüßt „die Natur“ die Besucher mit den Worten: „Atme einmal tief durch, spüre unseren Sauerstoff, den wir für dich in täglicher Fleißarbeit aus dem Kohlendioxid umwandeln.“

Eine Vielzahl von Vorträgen

Für die Besucher gab es am Sonntag einige Vorträge. So berichtete beispielsweise Christian Wolf von seinen Erfahrungen als „Bienen-Novize“. „Ich finde die Bienen im Garten beruhigend“, erzählte er. Und stressig sei das Hobby nicht. Auch in der Sommerzeit müsse man nur einmal die Woche nach den Tieren schauen.

Für alle, die etwas mitnehmen wollten, gab es beispielsweise Minze aus der Ukraine, die von Rotaract gezogen worden war. Der Verkauf der Pflanzen und auch die weiteren Einnahmen durch Kuchen und Getränke sollen laut Schachtschneider ukrainischen Jugendlichen zugutekommen.  

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