22 Verdachtsfälle

Zahl der Omikron-Fälle steigt im Landkreis Oldenburg

Omikron im Landkreis Oldenburg: Die Zahl der Infizierten steigt an.
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Omikron im Landkreis Oldenburg: Die Zahl der Infizierten steigt an.

Wildeshausen – Im Landkreis Oldenburg gibt es aktuell zehn Fälle mit nachgewiesener Omikron-Infektion, von denen noch sechs Fälle aktuell als infiziert gelten. Verdachtsfälle gibt es nach Angaben der Kreisverwaltung weitere 22. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 136,2 auf 100.000 Einwohner (Vortag: 155,9).

Gegenüber Mittwoch wurden im Landkreis Oldenburg 23 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl im Landkreis Oldenburg beträgt damit 7.511 bestätigte Fälle inklusive genesener und verstorbener Personen einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2. Somit gibt es aktuell 315 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 415 Menschen. Bestimmbare Cluster finden sich in der Lebensmittelindustrie (neun Fälle) und bei Infektionen in Verbindung mit Schulen sowie Kindertagesstätten (59 Fälle). Die übrigen Infektionen sind diffus verteilt.

Maskenbefreiung per Attest muss regelmäßig neu bestätigt werden

Die neue Regelung zur FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel sorgt im Hinblick auf eine mögliche Maskenbefreiung per Attest für eine gewisse Unsicherheit bei Handel und Kunden. Hierzu informiert die Kreisverwaltung, dass Atteste aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens mit der neuen Omikron-Variante nicht älter als vier Wochen sein sollten. „Insbesondere in Hinblick auf die sich verbreitende Omikron-Variante muss das Attest Ausführungen enthalten, die begründen, weshalb das Tragen einer FFP2-Maske trotz der erheblichen Gefahr, die von einer Ansteckung (auch mit Omikron) ausgeht, nicht möglich ist“, heißt es vom Gesundheitsamt. Die Gefährdung durch Omikron sollte in das Attest mit einbezogen sein.

Das gilt ab dem 24. Dezember:

Von Heiligabend gelten in Niedersachsen für drei Wochen die folgenden Regeln der Warnstufe 3:

Ungeimpfte unterliegen strengen Kontaktbeschränkungen: Sie dürfen sich nur mit den Personen des eigenen Haushalts plus zwei Personen eines (einzigen) weiteren Haushalts treffen. Kinder unter 14 Jahre zählen nicht mit.

Private Feiern und Zusammenkünfte von geimpften und genesenen Personen sind am 24., 25. und 26. Dezember 2021 nur noch bis 25 Personen im Innenbereich und bis 50 Personen im Außenbereich zulässig. Kinder und Jugendliche werden bei den 25 bzw. 50 Personen mitgerechnet. Vom 27. Dezember 2021 bis einschließlich 15. Januar 2022 wird die Zahl der geimpften und genesenen Personen, die sich privat treffen oder miteinander feiern dürfen, auf zehn begrenzt. Hierbei zählen Kinder unter 14 Jahren nicht mit, ebenso wenig notwendige Begleit- oder Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit. Personen, die ein ärztliches Attest vorlegen, dass sie sich wegen medizinischer Kontraindikation oder wegen der Teilnahme an einer Studie nicht geimpft werden können, können trotz fehlender Impfung teilnehmen, werden aber mitgezählt.

Auch sonstige Veranstaltungen mit mehr als 10 Personen sind generell in Warnstufe 3 und damit auch zwischen dem 24. Dezember 2021 und dem 15. Januar 2022 sowohl drinnen als auch draußen nur noch zulässig, wenn alle Teilnehmenden geimpft oder genesen und zusätzlich getestet sind (Ausnahmen von der Testverpflichtung nur bei geboosterten Menschen oder bei vollständig Geimpften mit anschließender Durchbruchsinfektion und Genesung von derselben sowie bei einer nur 70-prozentigen Auslastung). Auf all diesen Veranstaltungen muss Abstand gehalten und eine FFP2-Maske getragen werden – auch im Sitzen!

Tanzveranstaltungen sind generell in Warnstufe 3 verboten (also auch zwischen dem 24. Dezember 2021 und dem 15. Januar 2022), ebenso Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen sowie Messen. Die Grenze 500 Personen gilt drinnen wie draußen!

In der Gastronomie gilt generell, dass nur geimpfte und genesene Personen mit negativem Test Zutritt haben, Ausnahmen wie oben bei Veranstaltungen.

Das Gleiche gilt für Beherbergungen, hier kommen zwei weitere negative Tests pro Woche hinzu.

Auch auf Sportanlagen greift die 2G-plus Regel mit den bekannten Ausnahmen für Geboosterte und Menschen mit Durchbruchsinfektionen nach vollständiger Impfung bzw. bei Kapazitätsbegrenzungen:zehn Quadratmeter pro Person.

Im gesamten Einzelhandel gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

Für Körpernahe Dienstleitungen gilt 3G, also geimpft, genesen oder negativ getestet aber mit FFP2-Maske!

Im ÖPNV bleibt es auch zwischen dem 24. Dezember 2021 und dem 15. Januar 2022 bei 3Gund FFP2-Masken-Pflicht.

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