Achim Bütow mit seinem Soloprogramm

Wildeshauser Band „Yucatan“ rockt das „Franziskaner“

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Auch nach 40 Jahren noch längst nicht „verstaubt“: „Yucatan“ hat den Laden so richtig gerockt.

Wildeshausen - Etwas verärgert waren einige Wildeshauser Musikfreunde am Freitagabend schon: Es herrschte ein Überangebot an Musik. Während in der Musikschule ein Jazz-Konzert auf dem Programm stand, rockte die Wildeshauser Band „Yucatan“ im Rahmen der „Carlson“-Revival-Party das „Franziskaner“, und in der „Brasserie“ saß Achim Bütow mit seinem bunten Soloprogramm auf der Bühne.

„Das ist doch unmöglich, da weiß doch keiner, wohin er gehen soll. Es muss doch möglich sein, so etwas besser zu planen“, schimpften Gisela Poppe und Silvia Bettin. „Yucatan tritt eher selten auf, aber auf Achim möchten wir auch nicht verzichten. Das geht doch gar nicht.“

Im „Franziskaner“ stellte die Band einmal mehr unter Beweis, dass sie auch nach rund 40 Jahren des Bestehens noch richtig abgeht und längst nicht zum alten Eisen gehört. Zu „Yucatan“, seinerzeit von Klaus Bark (Bass) und Jörg Riedel (Gitarre) gegründet, gehören heute Reinald Wiosna (Keyboard), Andreas Öckermann (Schlagzeug), Michael Heiken (Saxofon) Jenny (Gesang) und Andreas Röschmann (Gitarre). 

„Ja, die Jungs gehen so richtig ab“

Trotz einiger Umbesetzungen, die im Laufe der Jahrzehnte vorgenommen wurden, ist die Gruppe ihrem Stil, Blues-Rock mit leichtem Funk-Einschlag, nach wie vor treu geblieben. Und jedem Gast wurde sehr schnell klar, dass nicht einfach nur ein Programm runtergespult wird, sondern dass jedes Bandmitglied die Musik lebt und in jedem Stück aufgeht.

„Ja, die Jungs gehen so richtig ab“, lobte Veranstalter Ömer Basak, die Gruppe und vor allem die tollen Gitarren-, Schlagzeug- und Saxofonsoli. Basak war seinerzeit Betreiber des Lokals „Carlson“, das zunächst in Zwischenbrücken und dann im „Ratskeller“ beheimatet war.

Basak möchte wieder ein „Carlson“ eröffnen

Regelmäßig hat „Yucatan“ damals bei ihm gespielt und für einen rappelvollen Laden gesorgt. „Das waren wirklich immer tolle Abende, sie waren in der Tat Kult und sehr beliebt“, erinnert sich Basak. Gerne möchte er häufiger solche Partys anbieten. „Zudem schwebt mir vor, in der Stadt wieder ein ,Carlson' zu eröffnen, um an alte Zeiten anzuknüpfen. In dieser Richtung gibt es hier einfach zu wenig.“ Leider fehlten ihm aber derzeit noch die richtigen Räumlichkeiten für seinen Plan. „Aber ich bin dran, mal schauen, ob ich eine gute Location dafür finde.“

Eher etwas ruhiger ging es dagegen in der „Brasserie zu, wo Bütow eine breite musikalische Palette zu bieten hatte. „Er macht das einfach immer wieder sehr gut. Die Leute lieben diese Musik“, betonte Wirt Stefan Thuns. Schon jetzt steht der nächste Termin mit ihm fest: „Am 2. Dezember spielt Achim während des Weihnachtsgrillens wieder hier bei mir.“ - jd

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