Wunsch des Jugendparlaments könnte zum Erfolg führen/Mobiler Grillanhänger?

Zwei neue Grillplätze für die Öffentlichkeit?

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So sah ein Vorschlag des Jugendparlaments für eine Grillhütte aus.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Ursprünglich wollten Wildeshauser Jugendliche einen Grillplatz am Burgberg einrichten, dann setzte sich das Jugendparlament für eine Grillhütte am Stockenkamp ein, und nun könnte es sogar zwei Plätze – am Stockenkamp und der Skateranlage im Krandel – geben. Sponsoren sind gerne gesehen.

Bevor die jahrelange Diskussion um Grillgelegenheiten zu einem Abschluss kommt, muss jedoch noch die politische Weichenstellung erfolgen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Fremdenverkehr, Sport und Kultur befasst sich am 9. Februar ab 18.15 Uhr mit der Thematik.

Vor einem Jahr hatte das Jugendparlament die Errichtung des Grillplatzes am Stockenkamp angeregt. Nach Einschätzung der Stadtverwaltung besticht der Standort zwar durch seine Lage, birgt jedoch einige Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Das Gebiet ist hochwassergefährdet, sodass der Bau einer festen Anlage mit einem Grillpavillon nicht ohne recht teure Befestigung sowie Unterhaltung möglich wäre. Zudem ist der Anschluss an das Strom-, Wasser- und Abwassernetz nicht ohne Weiteres umsetzbar. Aus diesem Grund hatte das Jugendparlament mit Unterstützung der SPD-Fraktion vorgeschlagen, lediglich eine kleine Feuerstelle zu errichten, auf der mitgebrachte Grillgeräte aufgestellt werden können. Eine aus Pflaster und Findlingen errichtete Stelle würde einem Hochwasser standhalten und sich in die Parkfläche optisch einfügen, so die Jugendlichen.

Nach Auffassung der Stadtverwaltung und mehrerer Ratsfraktionen könnte zudem der Standort an der Skateranlage als Grillplatz vorbereitet werden. Er liege nah am Stadtzentrum, sei gut zu erreichen und befinde sich in unmittelbarer Nähe zu einem Jugendtreffpunkt, heißt es in der Ausschussvorlage. Der VfL Wittekind würde Pflastersteine für die Grillfläche zur Verfügung stellen. Der Bauhof würde das Areal pflastern. Ein nachträglicher Stromanschluss wäre über die Stromversorgung an der Skateranlage möglich. Da der Standort bereits jetzt regelmäßig vom VfL und vom Bauhof gereinigt wird, dürften für die Unterhaltung keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Nun soll versucht werden, zusammen mit dem Jugendparlament Sponsoren zu finden, die bei der Einrichtung der Grillplätze helfen können. Zudem soll möglicherweise ein mobiler Grillanhänger erworben werden. Auch dafür benötigt man Sponsoren.

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