„Pielepoggen“ mahnen weitere Verbesserungen in Zwischenbrücken an

Wünsche: Mehr Licht, schöne Brücken

Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski verpflichtete den neuen Jungbürgermeister Arne Siemers in Anwesenheit des neuen „Pielepoggen“-Bürgermeisters Guido Heesch (v.l.). Foto: dr

Wildeshausen – Die Themen Verkehr und Beleuchtung sind den „Pielepoggen“ weiterhin sehr wichtig. Das zeigte sich am Rosenmontag im Rahmen des traditionellen Besuchs der Bewohner Zwischenbrückens im historischen Wildeshauser Rathaus.

Seit vielen Jahrhunderten kommen die Bürger mit ihrem neu gewählten Oberhaupt in die Innenstadt, um dieses verpflichtet zu lassen. Als Jungbürgermeister wurde Arne Siemers ernannt, aktueller Bürgermeister ist Guido Heesche.

Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski ließ anlässlich des 750-jährigen Stadtrechtejubiläums einen „eingefärbten, edlen Schnaps“ ausschenken und meldete, dass die Verwaltung sich intensiv um die vor einem Jahr vorgetragenen Wünsche der „Pielepoggen“ gekümmert hat. So hatten die Zwischenbrücker angeregt, den Weg an der Lands-krone neu zu asphaltieren, weil die Wurzeln der Bäume den Belag angehoben haben. „Wir können das ins Sanierungsprogramm aufnehmen“, betonte Kuraschinski. „Allerdings würde dann auf die Anlieger eine Beteiligung zukommen.“ Auf Bitten Helmut Rangs wird die Verwaltung nun zunächst klären, wie teuer die Maßnahme werden würde.

Die Themen Beleuchtung, Verkehr sowie Brückengestaltung beschäftigen die Anwohner von Zwischenbrücken eigentlich kontinuierlich. Großes Lob gab es für die neuen Straßenlaternen – soweit sie schon installiert sind. Das ist aber wohl an manchen Stellen noch nicht der Fall. Nach Auskunft von Heesch fehlen an der Hauptsstraße mindestens zwei Masten, die für mehr Licht in Zwischenbrücken sorgen könnten. Vermisst wird im Stadtteil zudem das eine von zwei Geschwindigkeits-Displays, das im Herbst von einem Bus umgefahren worden war. „Das hatte immer einen positiven Effekt“, befand Heesch. „Der Ersatz müsste doch eigentlich eine Sache der Versicherung sein, oder?“

Kuraschinski versprach, sich darum zu kümmern. Als weiteren Auftrag nahm er mit, dass die Bewohner von Zwischenbrücken nach Möglichkeit alle Brücken der Stadt deutlicher herausgestellt haben möchten. Benno Hentemann ist das ein besonderes Anliegen, und so gab er sich nicht damit zufrieden, dass der Bürgermeister ankündigte, die Evron-Brücke im Rahmen der Jubiläumsfeier mit einem neuen Schild zu versehen.

Die „Pielepoggen“ kündigten an, ein eigenes Angebot für eine Brücken-Illumination anfordern zu wollen. „Vielleicht wird das ja günstiger als ein Angebot für die Stadt“, so Hentemann.

Weitere Wünsche der Zwischenbrücker sind, dass die Glascontainer am Mühlendamm entfernt werden, sobald der neue Rewe-Markt gebaut ist. Zudem regen sie an, dass der Radverkehr zu den Schulen über den Marschweg gelenkt werden könnte. „Der Bereich in Zwischenbrücken ist sehr eng“, berichtete Heesch. „Allerdings fehlt es am Marschweg noch an der nötigen Beleuchtung.“

Weihnachtliches Licht vermisste hingegen Gerhard Lübben. „Wir hatten einen dunklen Winter in Zwischenbrücken“, stellte er fest. Die „Pielepoggen“ hoffen nun, dass mit der neuen Beleuchtung auch der Weihnachtsschmuck wieder in ihrem Stadtteil einzieht.  dr

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