Volksbank offenbar bei Interessenbekundungsverfahren mit Konzept erfolgreich 

Wohnungen, Reihenhäuser und Gewerbe am Lehmkuhlenweg

Das Grundstück am Lehmkuhlenweg liegt seit einigen Jahren brach und soll nun bald bebaut werden. - Foto: Rohdenburg

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Die Würfel sind offenbar gefallen. Die Stadt Wildeshausen hatte im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens zwei Flächen für den sozialen Wohnungsbau angeboten. Nachdem für das Areal „Am Rapsacker“ in einem ersten Durchgang keine Bewerber gefunden wurden, gab es diesmal für beide Grundstücke Interessenten. Der Verwaltungsausschuss hat bereits die Weichen gestellt. Eine endgültige Entscheidung trifft der Rat am 11. Mai.

Neu im Angebot war eine knapp 1,7 Hektar große Fläche am Lehmkuhlenweg neben der Raiffeisen-Warengenossenschaft und dem Friedhof, die der stadteigenen Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft gehört. Dem Vernehmen nach hatten sich die Müller Immobilien GmbH und die VR-Immobilien Wildeshauser Geest GmbH beworben. Müller wollte zunächst nur einen Teil der Fläche erwerben und hatte dafür 400 000 Euro geboten. Die Volksbank hatte hingegen Interesse am gesamten Grundstück signalisiert und 900 000 Euro als Kaufpreis veranschlagt, in dem Grün-, Gewerbe- und Bauflächen mit verschiedenen Quadratmeterpreisen taxiert wurden. Das Konzept, das Wohnen und nicht störendes Gewerbe vorsieht, überzeugte den Verwaltungsausschuss, weil sich die geplante Bebauung gut in die Umgebung einfügen dürfte. Wegen eines erforderlichen 4 000 Quadratmeter großen Grünstreifens neben der Raiffeisen-Warengenossenschaft können lediglich 12 700 Quadratmeter als Mischgebiet genutzt werden. 60 Prozent davon, also 7 620 Quadratmeter, wären für Wohnbebauung nutzbar.

Olaf Klawonn, Geschäftführer der VR Immobilien, bestätigte, dass man ein Angebot unterbreitet hat. Genauere Daten könne man derzeit noch nicht öffentlich präsentieren. Allerdings liegt der Politik ein Entwurf vor, der in der ersten Reihe am Lehmkuhlenweg stark an Gewerbenutzung orientiert ist. Es folgen auf dem Gebiet sechs Einheiten, in denen jeweils sechs Wohnungen geplant sind, die den Anforderungen des sozialen Wohnungsbaus entsprechen. 30 Prozent der geplanten Wohnungen sollen jedoch auch deutlich hochwertiger angelegt werden. Zudem sind in Richtung Friedhof neun Reihenhäuser und ein Blockheizkraftwerk angedacht.

Für die Fläche an der Straße Am Rapsacker im Bereich der neuen Baugebiete hat es drei Angebote gegeben. Sowohl die Offerte von Müller Immobilien GmbH als auch von der GSG Oldenburg wurden nicht berücksichtigt, weil sie nicht den Vorgaben entsprachen. Zum Zuge kommen dürfte nach Informationen unserer Zeitung der Plan der Gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft Wildeshausen, die zwei Vier-Familienhäuser erstellen möchte. Auch diese sollen Bürgern zur Verfügung stehen, die über kein hohes Einkommen verfügen.

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