Wohnmobil-Stellplatz soll deutlich größer werden

Mit der warmen Jahreszeit wird es auf dem Wohnmobil-Stellplatz schnell voll. Es müssen weitere Kapazitäten geschaffen werden.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Das Freizeitgelände Krandel und der Wohnmobil-Stellplatz an der Krandelstraße in Wildeshausen werden immer beliebter. Mittlerweile reichen an publikumsstarken Tagen weder die Autoparkplätze noch die Flächen für Wohnmobile aus. Das soll sich ändern.

Vor wenigen Tagen befasste sich der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt mit dem Thema, denn es ist eine Bebauungsplanänderung nötig, um die Kapazitäten zu erweitern. So sollen auf dem Platz, der zwischen Krandelstraße und Wohnmobil-Stellplatz liegt, neue Parkplätze geschaffen werden. In dem an das Wellness-Center „Auszeit“ grenzenden Bereich werden Haltestreifen für Busse angelegt.

Laut Planer Eckhart Mumm soll zudem die Strecke zum Kinderland sowie zur Beachball-Anlage im hinteren Bereich in Zukunft an den Wohnmobil-Plätzen vorbeiführen. Bislang fahren die Besucher zwischen den parkenden Caravans hindurch, was störend und gefährlich ist. Es soll im vorderen Bereich rund 50 Parkplätze für Busse und Autos geben, während im hinteren Bereich Platz für weitere Wohnmobile geschaffen wird. Die Stadt besitzt das Grundstück entlang des Hundepfades und strebt an, die Zahl der Stellplätze auf dem gesamten Areal von 13 auf 28 zu erhöhen. „Wir finden den Plan gut“, so Stephan Dieckmann (SPD). Bernhard Block (fraktionslos) betonte, dass das Areal dringend benötigt wird. „Wir wollen das touristische Angebot verbessern. Dazu gehört auch der Wohnmobil-Stellplatz.“

Längs des Hundepfades könnte ein Areal für weitere Wohnmobil-Stellplätze vorbereitet werden. - Fotos: Rohdenburg

Karl Schulze Temming-Hanhoff (fraktionslos) monierte, dass die von der vorherigen Planänderung geforderten Ausgleichsmaßnahmen noch immer nicht vorgenommen worden seien. „Erst wenn das umgesetzt ist, sollten wir in eine neue Planung einsteigen“, forderte er, konnte sich damit aber nicht durchsetzen. Angesichts der Planungskosten in Höhe von 12 000 Euro sowie etwa 200 000 Euro für Parkplatz und Busspuren, die bereits im Haushalt eingeplant sind, fanden Heiner Spille und Hermann Hitz (beide UWG), dass man sich Zeit lassen sollte. „Wir haben aktuell ganz andere Probleme, zum Beispiel bei den Grundschulen“, so Hitz, der dann auch als Einziger gegen die Aufstellung des Bebauungsplanes stimmte. Diese wird im vereinfachten Verfahren durchgeführt. Die Kosten für den Ausbau des Wohnmobil-Stellplatzes sind nach Ausgaben des Baudezernenten bislang noch nicht im Haushaltsplan veranschlagt.

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