Neue Siedlung an der Harpstedter Straße / Ein Block für bezahlbares Wohnen fehlt noch

Wohngebiet am Kindergarten weit fortgeschritten

Diese Doppelhaushälfte ist bereits fertiggestellt. Fotos: dr

Wildeshausen – Rund ein Jahrzehnt lag die Industriebrache des in die Insolvenz gegangenen Betriebes „Sänger und Massierer“ am Twistringer Weg in Wildeshausen ungenutzt da. Das auch deshalb, weil die Politik in Wildeshausen wenig Interesse an konkurrierenden Baugebieten zur Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme hatte. Dann jedoch zeigte die Wohnbedarfsprognose auf, dass weitere Bauplätze benötigt werden, sodass eine Entwicklung auf der ehemaligen Gewerbefläche möglich wurde.

Innerhalb von zwei Jahren ist hier ein kleines Neubaugebiet mit elf Grundstücken für Einfamilien- und Doppelhäuser entstanden. Diese wurden allesamt als Baugrundstücke ohne Bauträgerbindung verkauft, von denen acht Grundstücke bereits bebaut sind. Dazu kommen drei noch im Bau befindliche Mehrparteienhäuser mit jeweils acht Einheiten und später ein Gebäude an der Harpstedter Straße, in dem kleine Appartements im sozialen Wohnungsbau entstehen.

Verantwortlich für das Bauprojekt ist die Hunteblick GmbH mit Sitz in Vechta, zu der Manfred Landwehr, Peter und Philipp Hellmers sowie Michael Müller gehören. Für die Vermarktung und anschließende fachgerechte Verwaltung ist Immobilienfachwirt Müller zuständig, der berichtet, dass schon 23 von den 24 vorhandenen Wohnungen veräußert wurden. Er betont, dass etwa ein Drittel der Käufer selbst in die Wohnungen einziehen, gut zwei Drittel der Eigentumswohnungen werden zunächst vermietet und sollen später selbst bezogen werden. „Es sind oft Bürger aus der Umgebung von Wildeshausen, die hier später herziehen wollen, weil die Infrastruktur in der Stadt gut ist“, so Müller mit Verweis auf das Krankenhaus, viele Fachärzte und nahe Einkaufsmöglichkeiten.

Einige der Einfamilien- und Doppelhäuser sind bereits bewohnt, das erste Mehrfamilienhaus mit acht Wohnungen soll im Mai fertiggestellt sein. Das nächste folgt wohl im September, und wenn alles gut läuft, ist das letzte Haus Ende des Jahres bezugsfertig. Bis auf die drei noch nicht fertiggestellten Häuser sowie das Gebäude mit günstigen Wohnungen ist dann der gesamte Bereich zwischen dem Kindergarten sowie der Harpstedter Straße geschlossen. Und so schnell, da ist sich Michael Müller sicher, wird es in ähnlich guter Lage in Wildeshausen auch kein derartiges Gebiet mehr geben, obwohl der Bedarf weiterhin groß ist.  dr

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Fahrradkauf in Zeiten von Corona

Fahrradkauf in Zeiten von Corona

So kaufen Sie Neuwagen online

So kaufen Sie Neuwagen online

Im "Sterngebirge" das alte Portugal entdecken

Im "Sterngebirge" das alte Portugal entdecken

Was uns Souvenirs in Corona-Zeiten bedeuten

Was uns Souvenirs in Corona-Zeiten bedeuten

Meistgelesene Artikel

Johanneum rüstet weiter auf

Johanneum rüstet weiter auf

Einkaufshilfe für Harpstedter startet

Einkaufshilfe für Harpstedter startet

Coronakrise ist für Kinder und Jugendliche kein Urlaub

Coronakrise ist für Kinder und Jugendliche kein Urlaub

LiLi-Servicekino in Bedrängnis: Erst gähnende Leere – nun Not durch Schließung

LiLi-Servicekino in Bedrängnis: Erst gähnende Leere – nun Not durch Schließung

Kommentare