Autor Dierk Rohdenburg stellt Buch vor

„Die Krandelkicker“: WM-Auftakt mit Lesung an der Holbeinschule

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Die Viertklässler der Holbeinschule nutzten die Gelegenheit, um Autor Dierk Rohdenburg einige Fragen zu stellen.

Wildeshausen - Selbstverständlich wussten alle Viertklässler der Holbeinschule am Mittwoch, warum der 14. Juni ein besonderer Tag ist. „Auftakt der Weltmeisterschaft“, kam es fast im Chor, als Autor Dierk Rohdenburg danach fragte.

Der Wildeshauser Redaktionsleiter hatte sich ein Nationaltrikot übergestreift und war mit seinem neuen Kinderbuch „Die Krandelkicker“ in die Aula der Schule gekommen, wo alle vierten Klassen Platz genommen hatten.

Konrektorin Inke Bajorat hatte den Tisch und die dahinter stehende Tafel standesgemäß mit Trikots, einem Ball und sogar einem kleinen Pokal geschmückt, damit bei den Kindern gleich das richtige Weltmeisterschaftsgefühl aufkommt.

„Wisst ihr denn, wer heute das Auftaktspiel bestreitet?“, fragte Rohdenburg und erhielt gleich die richtige Antwort: Russland gegen Saudi-Arabien.

Anschließend ging es bei der Lesung allerdings literarisch nach Wildeshausen. Das Buch handelt von der dritten E-Jugend des VfL Wittekind, die zusammen mit der deutschen Fußballnationalmannschaft ins Weserstadion einlaufen möchte. Da sich jedoch viele Teams melden, müssen sich die jungen Kicker etwas Besonderes ausdenken, um ihrem Ziel näherzukommen. „Ich kann euch sagen, dass es nicht ganz so ausgeht, wie es die Kinder planen“, machte Rohdenburg Appetit darauf, das Buch selbst zu lesen. Vielleicht schaffen es die Lehrerinnen aber noch, die Story bis zu den Ferien in den Klassen Ende vorzulesen, denn Bajorat versprach, gleich in die Gilde-Buchhandlung zu fahren, um drei Exemplare des Buches zu kaufen.

Neben der Lesung hatten die Mädchen und Jungen einige Fragen an den Autor. Sie waren erstaunt, dass Rohdenburg schon 18 Bücher veröffentlicht hat. „Wie kommt man denn auf die Ideen?“, wollte eine Schülerin wissen. „Das passiert einfach“, so Rohdenburg und hielt sein Werk „Reliquie“ hoch, das in der Wildeshauser Alexanderkirche spielt. „Ich habe damals von der Alexanderreliquie erfahren, und irgendwann habe ich überlegt, ob man darüber nicht einen Krimi schreiben kann. Die Fertigstellung hat allerdings dann vier Jahre gedauert.“

Interessanterweise meldeten sich einige Kinder, die sich kleine Geschichten ausdenken und sie niederschreiben. Das nahm Lehrerin Marion Mües zum Anlass, zu überlegen, ob es an der Schule nicht bald eine Schreib-AG geben sollte. Rohdenburg erklärte sich spontan bereit, dort immer mal wieder vorbeizuschauen, wenn es der Job ihm erlaubt.

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