„WiTZ“ stellt Formation auf die Beine/Teilnahme an Meisterschaft im Visier

„Empire of Vampire“

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Trainer Sascha Oltmann hat mit Carmen Anica Wenzel schon einige große Turniere gewonnen.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Dann auch noch den „rückwärts angesetzten Herrenspin“. Für den Außenstehenden sind es böhmische Dörfer, was im Wildeshauser Tanz-Zentrum (WiTZ) zu hören ist. Die Tanzpaare wissen jedoch sehr wohl, was ihnen Trainer Sascha Oltmann, Inhaber des Tanz-Zentrums, zuruft. Schließlich handelt es ich um intensives Training der neuen Discofox-Formation.

„Vor gut drei Monaten hatten wir die Idee, eine Formation auf die Beine zu stellen, die sich in Zukunft auch an Wettbewerben beteiligen soll“, erzählt Oltmann. Nach kurzem Überlegen wurde dieser Zusammenschluss „Empire of Vampire“ (Königreich der Vampire) getauft.

„Während es in Deutschland viele andere Formationen schon seit vielen Jahren gibt, ist Discofox vor etwa fünf Jahren dazu gekommen“, so Oltmann. Zwar gebe es noch nicht so sehr viele, aber die Formation sei sehr stark im Kommen.

Ziel der acht Tanzpaare ist es, auch an der Deutschen Meisterschaft teilzu-nehmen. „Es gibt sogar eine Weltmeisterschaft. Mal schauen, wie es bei uns läuft. Die Tanzpaare sind auf alle Fälle hoch motiviert“, betont der Trainer, der schon viele Meisterschaften im Discofox gewinnen konnte.

Schon seit Jahren widmen sich die Paare dem Discofox, wobei Janin Decker, Tanzlehrerin im „WiTZ“, einige Turniererfahrung einbringen kann. „Wenn es weiter so gut läuft, dann soll die Formation mit der Kür ,Mitternacht‘ zur Musik von ,E Nomine‘ im Sommer stehen. Aber bis dahin gibt es wahrlich noch sehr viel zu tun“, sagt Oltmann.

Während des Trainings fällt auch dem Nicht-Tänzer schnell auf, dass es der Einklang ist, der eine Formation ausmacht. Immer wieder gibt es Zwischenrufe vom Trainer, auf was die Paare achten müssen. Besonders schwierig erscheint die Domino-Aufstellung – alle Paare müssen exakt in einer Flucht stehen und verschiedene Figuren präsentieren.

Vieles wird dem Laien aber erst klar, wenn aus den „Trockenübungen“ ein Training mit Musik wird. „Die Synchronität ist das Wichtigste, daher muss ich auf jeden Schritt eines jeden Paares achten“, erklärt Oltmann, der immer wieder mit Fragen zu den verschiedenen Aufstellungen und Figuren überhäuft wird: „Das gehört dazu. Es ist wichtig, dass wir alles exakt abstimmen und besprechen. Sonst wird das nichts.“

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