Dränage soll doch nicht kommen

VfL Wittekind hofft auf Kunstrasenplatz

Platz 1 im Krandel soll eine Flutlichtanlage erhalten. Nun stellt der VfL den Antrag, dort einen Kunstrasenplatz anlegen zu dürfen.

Wildeshausen - Die Bewilligung von 250.000 Euro für die Erweiterung der Flutlichtanlage im Krandel sowie den Einbau einer Dränage wurde Ende des Jahres im Rat heiß diskutiert. Eine Mehrheit bewilligte schließlich die Zuwendung an den VfL Wittekind Wildeshausen. Doch wünscht sich der Verein, dass die Baumaßnahmen geändert werden. Die Flutlichtanlage ist weiter gewünscht, doch die Dränage auf Platz 1 des Krandels könnte zugunsten eines Kunstrasenplatzes entfallen. Dieser würde jedoch nach Angaben der Stadtverwaltung mindestens 850.000 Euro kosten.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur befasst sich am Donnerstag, 16. August, mit dem Antrag des VfL Wittekind.

In einem Brief an die Stadtverwaltung erklärt Fußball-Abteilungsleiter Ottmar Jöckel, dass alle Fußballer des VfL die bewilligten finanziellen Maßnahmen zur Optimierung des Krandels begrüßen. Allerdings seien die erheblichen finanziellen Aufwendungen „nicht so zielführend“ im Sinne der jugendlichen Fußballer und der mehr als 400 Aktiven.

Jetzt beantragt der VfL, von den 250.000 Euro in einem ersten Schritt rund 80.000 bis 100.000 Euro für die Erweiterung des Sportplatzes 1 zu verwenden. Die übrigen Haushaltsmittel könnten auf das kommende Haushaltsjahr übertragen und aufgestockt werden.

Aus Sicht der Verwaltung macht eine Erweiterung der Flutlichtanlage Sinn. Dadurch könnten die Verfügbarkeiten im Herbst und Winter deutlich verbessert werden, heißt es in der Sitzungsvorlage. Zudem werde der bislang einzige Flutlichtplatz (Platz 2) entlastet, da sich das Spielgeschehen verteilen würde.

Da die Erweiterung der Flutlichtanlage bereits beschlossen ist, muss darüber auch nicht noch einmal entschieden werden. Einiger Beratungsbedarf ist jedoch bei dem Wunsch des VfL zu erwarten, auf die Dränage zu verzichten und einen Kunstrasenplatz anzulegen. Der Verein wünscht sich schon längere Zeit ein derartiges Areal, da es im Herbst und im Winter oft zu Spielausfällen gekommen ist. Zudem fehlt es bei schlechter Witterung an Trainingsflächen.

dr

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