SPD hält sich streng an Geschlechterquote und stellt auch drei Jusos als Kandidtaten zur Stadtratswahl auf

„Wir haben eine Liste aus der Mitte der Gesellschaft“

Nach der Wahl stellten sich die Kandidaten zum gemeinsamen Foto auf. - Foto: Nosthoff

Wildeshausen - „Wir haben eine starke Liste“, befand Franz Duin, den die Mitglieder der SPD-Ortsgruppe am Freitagabend im Hotel „Wildeshauser Hof“ während der Kandidatenaufstellung zur Wahl für den Stadtrat zum Wahlleiter bestimmt hatten. „Unsere 21 Kandidaten kommen mitten aus der Wildeshauser Gesellschaft und decken eine große Bandbreite an Berufen, Interessen und ehrenamtlichem Engagement ab.“

Genau darauf wird sich auch das Wahlkampfteam berufen, um den Wählern ihre Kandidaten anlässlich der Kommunalwahlen am 11. September ans Herz zu legen, wie Sven Bischoff, Vorsitzender der Jusos, ankündigte.

Neben Bischoff gehören Thomas Harms, Vorsitzender der SPD-Ortsgruppe und Stadtrats-Kandidat auf Listenplatz 12, Melanie Fortheringham (Listenplatz 7), Matthias Kluck (Juso, Listenplatz 14), Gerda Lehmensiek (Listenplatz 13) und Hedwig Jüchter (Listenplatz 5) zum Wahlkampfteam.

„Unter anderem sind wir Polizisten, Lehrer, Einzelhandelsangestellte, Senioren, Azubis, Informatiker, Arzthelfer und noch vieles mehr“, stellte Bischoff einige Berufe von Kandidaten vor. „Wir sind so unglaublich stark, weil wir aus so vielen unterschiedlichen Bereichen kommen.“

Das, so Bischoff, sei nicht nur beruflich der Fall. Noch wichtiger sei das aktive Engagement. „Unsere Kandidaten engagieren sich in der Feuerwehr, in der DLRG, im DRK, in der Initiative ‚Willkommen in Wildeshausen‘, bei den Maltesern, im Jugendparlament, in der Diakonie, in der Flüchtlingshilfe, bei der Tafel, beim Bürgerbus oder im Tierschutz. Und das ist noch längst nicht alles“, führte Bischoff aus.

Die einzelnen Punkte, für die sich die Kandidaten explizit in der Politik für Wildeshausen einsetzen möchten, werden sie nun im Detail erarbeiten – jeder für sich, aber auch im Austausch während einer gemeinsamen Konferenz.

Als Oberpunkte der Wahlkampfkampagne stehen bereits die Entwicklung der Innenstadt, die Integration von Flüchtlingen, der Breitbandausbau sowie das Thema bezahlbares Wohnen fest.

Die 37 anwesenden SPD-Mitglieder gaben 19 von 21 in der Liste aufgestellten Kandidaten einstimmig ihre Zustimmung. Eine Gegenstimme erhielt Hartmut Frerichs (Listenplatz 4), drei Gegenstimmen gab es für Marion Rökker (Listenplatz 17). Die drei kandidierenden Jusos finden sich ebenso wie der Ortsgruppen-Vorsitzende Thomas Harms nach eigenen Wünschen nicht in der vorderen Listenhälfte, sondern weiter hinten wieder.

Als Ehrengäste waren bei der Versammlung der Landtagsabgeordnete Axel Brammer und die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag anwesend. Brammer betonte wie auch Wahlleiter Duin, dass die bis auf wenige Ausnahmen große Einstimmigkeit etwas Besonderes sei. „Den Kandidaten gibt das Mut“, so Duin. Brammer erwähnte außerdem, wie vorbildlich die Geschlechterquote eingehalten sei.

Mittag bot den Kandidaten ihre Unterstützung an, sich vor dem Wahlkampf noch einmal ausführlich zu aktuellen politischen Themen auch auf Bundesebene zu informieren. Dabei nannte sie besonders bundespolitische Themen, die sich direkt in den Gemeinden und damit möglicherweise auch in Wildeshausen auswirken. - an

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