Stadt möchte Bebauungsplan aufstellen

Windenergie bald aus Glane?

In diesem Bereich befindet sich die Potenzialfläche für Windenergieanlagen in Glane.

Glane - Die Chancen stehen gut, dass Wildeshausen auf einer Fläche in Glane ein neues Gebiet für einen Windpark bekommt. Dazu ist eine Flächennutzungsplanänderung erforderlich, bei der es auch die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung geben wird. Gleichzeitig plant die Stadt die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Windpark Glane“ einzuleiten.

Die konkrete Beratung erfolgt aller Voraussicht nach im Spätsommer. Am Freitag wird das Vorhaben im Amtsblatt des Landkreises Oldenburg veröffentlicht. Die neu zu beplanende Fläche befindet sich am nördlichen Rand des Stadtgebietes von Wildeshausen – nordöstlich der Ortschaft Heinefelde und nördlich der Ortschaft Aumühle. Westlich befindet sich die Gemeinde Großenkneten, nordöstlich die Gemeinde Dötlingen.

Der Änderungsbereich wird in den meisten Richtungen durch die 500 Meter Abstand-radien zu Wohnnutzungen begrenzt. Im Süden bilden Waldflächen und im Westen ein Landschaftsschutzgebiet die Grenze.

Wie das Gebiet konkret aufgeteilt werden soll, ist noch nicht öffentlich einsehbar. In Wildeshausen gibt es zwei Standorte für Windenergieanlagen. Für den Bereich westlich von Düngstrup wurde im Rahmen einer Flächennutzungsplanänderung die Höhenbegrenzung von 100 Metern aufgehoben. Der Standort wurde im vergangenen Jahr durch vier Anlagen repowert. Für den zweiten Standort südlich von Aldrup war ebenfalls eine Flächennutzungplanänderung vorgesehen. Diese Maßnahme lehnt der Verwaltungsausschuss der Stadt jedoch mit der Begründung ab, dass dadurch die räumliche Erweiterung von „Agrarfrost“ behindert werden könnte.

Im vergangenen Jahr hatte Wildeshausen im Rahmen eines Standortkonzeptes für die Windenergienutzung erneut überprüft, ob sich vor dem Hintergrund geänderter Raumverwendungen neue Standorte für Windkraftanlagen ergeben. Es wurden drei Potenzialflächen in Glane, Thölstedt sowie Hanstedt ermittelt. Die detailliertere Untersuchung führte dazu, dass die Areale in Thölstedt und Hanstedt aus naturschutzfachlicher Sicht ausschieden. Für die Potenzialflächen in Glane sind aus Sicht des Landkreises Oldenburg Abstände zu den südlichen Waldflächen sowie zu den östlich gelegenen Abbaugewässern einzuhalten 

dr

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