Torsten Timm berichtet für die Bundeswehr aus der Volksrepublik China

Wildeshauser bei Weltmeisterschaft

Torsten Timm filmt ab dem 18. Oktober in China. Hier ist er bei Aufnahmen für einen Imagefilm des VfL Wittekind Wildeshausen zu sehen. Foto: Marquart

Wildeshausen – 11 000 Soldaten aus aller Welt kämpfen vom 18. bis zum 27. Oktober in Wuhan (China) im Rahmen der 7. Military Weltmeisterschaften um Medaillen und Ergebnisse, die die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio bedeuten. Veranstalter ist das „Conseil International du Sport Militaire“ (CISM). 380 Soldaten kommen aus Deutschland. Dazu einige Offizielle und ein Presseteam mit neun Mitgliedern. Für die bewegten Bilder aus den Stadien und von Empfängen ist der Medienproduktionsfeldwebel Torsten Timm aus Wildeshausen verantwortlich. Der 57-Jährige war bis zum 31. März im aktiven Dienst in Garlstedt und nimmt nun im Rahmen einer Wehrübung an dem internationalen Event teil.

Im Vergleich zur Arbeit bei der Volkshochschule Wildeshausen, in der Timm für die Digitalisierung zuständig ist, dürfte der Trip nach China abenteuerlicher werden. „Ich weiß derzeit noch nicht, welche Kanäle ich überhaupt bespielen kann“, sagt Timm mit Blick auf die Restriktionen im Internet. Geplant sei es, Beiträge über den Facebookkanal der Bundeswehr einzuspielen. Da Facebook in China aber gar nicht verfügbar ist, muss der Wildeshauser schauen, welche Möglichkeiten sich ihm im Fernen Osten bieten.

Deutlich konkreter ist der Terminplan für alle Beteiligten. So musste sich Timm am Montag in Bonn beim Presseinformationszentrum der Streitkräftebasis in Bonn einfinden. „Dort gibt es die benötigte Kleidung“, so der Wildeshauser. Neben einem Dienstanzug mit Krawatte in Luftwaffenblau, der bei offiziellen Empfängen getragen wird, erhält er eine Uniform, die er bei den Sportwettkämpfen trägt. Auf dem Plan stand zudem das erste Sicherheitsbriefing.

Am Sonnabend hat sich Timm in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf einzufinden, wo ein weiteres Briefing erfolgt. „Ziel ist eine tägliche Berichterstattung von den Wettkämpfen“, erläutert er. Am nächsten Tag fliegt die Presseabteilung mit den Beachvolleyballerinnen sowie den Fußballspielerinnen ab Amsterdam ins Reich der Mitte. „Wir sind die Vorhut. Die meisten starten erst am Montag nach China“, so Timm, der die filmische Begleitung von großen Sportveranstaltungen bereits aus dem Jahr 2016 kennt. „Ich war damals bei den Invictus Games für versehrte Soldaten in Orlando dabei“, erzählt er. Damals sei der Auftrag jedoch weniger umfangreich gewesen. Man habe nicht täglich berichtet.

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