Produktion und Lagerung in Kreisstadt

Für „Bottoms Up Beer“ und „Wheelguard“: Wildeshauser Tüftler baut Produktionsstätte vor Ort

So soll sie aussehen: die geplante Logistik- und Produktionshalle von Jörg Blin.
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So soll sie aussehen: die geplante Logistik- und Produktionshalle von Jörg Blin.

Jörg Blin, Wildeshauser Erfinder und Verkäufer der Produkte „Bottoms Up Beer“, mit dem Bier von unten in das Glas gezapft wird, sowie „Wheelguard“, der laut Firmenhomepage „weltweit ersten und einzigen intelligente Radmutter“, verlegt seine Produktion in die Kreisstadt.

Wildeshausen – Er hatte vor wenigen Monaten ein Grundstück an der Böttcherstraße erworben, auf dem ab Anfang des kommenden Jahres die neue Betriebsstätte mit, so Blin, „einladendem Showroom und ausreichender Logistik- sowie Produktionsfläche“ gebaut wird. „Mitte 2021 soll alles mit einer Party für Groß und Klein eingeweiht werden“, hofft der Unternehmer.

Zunächst 820 Quadratmeter Fläche in Wildeshausen

Er möchte zunächst eine Halle mit rund 820 Quadratmetern errichten und hat eine Erweiterungsoption um die gleiche Größe. In der Lager- und Produktionshalle sollen erst einmal fünf Angestellte tätig sein. „Projektbezogen werden es auch mehr“, sagt Blin, der im Frühsommer seine Zapfanlage beim Discounter Aldi als „Highlight der Woche“ platzieren konnte und hofft, für die verschobene Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr ein anderes Einzelhandelsunternehmen als Vertriebspartner zu gewinnen.

„Wir sind in guten Gesprächen“, so Blin. Er freue sich, nun eine Produktionsstätte in seiner Heimatstadt aufbauen zu können. Wenn die neue Halle steht, möchte der Unternehmer richtig durchstarten. „Derzeit läuft das Geschäft mit der Gastronomie wegen Corona nicht so gut“, berichtet er. „Aber wir kommen durch.“

„Wheelguard“: Corona verzögert Markteintritt

Den „Wheelguard“ kann Blin – ebenfalls durch Corona verzögert – erst in 2021 auf den Markt bringen. Die Einführung soll im dritten Quartal erfolgen. Wie berichtet, hofft Blin, die Radmutter nicht nur an Felgen- und Autohersteller verkaufen zu können. Das System, das per App meldet, wenn es sich lockert, ist nach seinen Angaben auch geeignet, als Sicherung an Ställen oder an Rotorblättern von Windenergieanlage verwendet zu werden.  dr

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