Großer Andrang bei den Ausgabestellen

Wildeshauser Tafel kann weiter mit Lebensmittel- und Geldspenden rechnen

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Der Vorstand der Tafel (v.r.): Vorsitzender Peter Krönung, Kassenwartin Zsuzsanna Vörös, Schriftführerin Helmar Beckmeyer und zweiter Vorsitzender Gerd Aring.

Wildeshausen - Noch ein Jahr lang wird Peter Krönung die Wildeshauser Tafel mit den Standorten in der Kreisstadt sowie in Ahlhorn leiten. „Dann werde ich mein Amt als erster Vorsitzender nach acht Jahren erfolgreicher Arbeit abgeben. Schon heute möchte ich die Weichen für einen Nachfolger stellen“, teilte Krönung den Mitgliedern im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Restaurant „Altes Posthaus“ in Ahlhorn mit.

In seiner Bilanz konnte der Vorsitzende mit guten Zahlen aufwarten. „Die Beschaffung von Lebensmitteln lief im vergangenen Jahr auf hohem Niveau. Sowohl der Lebensmittelhandel als auch die Bäcker, Gemüsehändler und die Lebensmittelindustrie versorgten uns ausreichend mit hochwertigen Produkten“, lobte Krönung.

 „Hinzu kommt der Tausch von Lebensmitteln und Austausch von Erfahrungen mit den befreundeten umliegenden Tafeln.“ Die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter sei in 2017 mit 81 (2016: 85) in Wildeshausen sowie mit 18 (2016: 21) in Ahlhorn zum Vorjahr leicht rückläufig gewesen. Zwei Ein-Euro-Kräfte waren im Wechsel bei der Tafel beschäftigt. Dazu haben nach Angaben von Krönung mehrere Jugendliche ihre Sozialstunden in der Einrichtung abgeleistet.

Besonders positiv wertet der Vorsitzende, dass die Zuschuss- und Spendenbereitschaft für die Tafel auch im vergangenen Jahr hoch war. Neben den Zuschüssen der Stadt Wildeshausen in Höhe von 5.000 Euro und der Gemeinde Großenkneten in Höhe von 4 500 Euro gab es viel Geld in die ausgestellten 45 Spendendosen (5 648 Euro) und von einigen Großspendern.

In Wildeshausen wurden 181 Haushalte mit 285 Erwachsenen sowie 151 Kindern und in Ahlhorn 157 Haushalte mit 297 Erwachsenen sowie 199 Kindern durch die Tafel versorgt. Es kommen aber auch Kunden aus der Gemeinde Dötlingen sowie der Samtgemeinde Harpstedt in die Ausgabestellen. Die Kunden sind zum größten Teil Deutsche (271), gefolgt von Irakern (255), Syrern (88), Bulgaren (61), Afghanen (53) und Russen (34). 60 Personen mochten ihre Nationalität bei der Tafel nicht angeben. 

- dr

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