Sonnenlicht treibt kleine Fahrzeuge an

Wildeshauser Schülerin siegt bei Bundes-Solarwettbewerb

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Das Wildeshauser „SolarCup“-Team aus Ella Vianden, Alina Kumas und Leandro Büttcher mit der stolzen Siegerin der Kreativklasse Maria Thanh Mai Pham (von links).

Wildeshausen/Chemnitz - Die Wildeshauser Gymnasiastin Maria Thanh Mai Pham hat bei einem bundesweiten Wettbewerb für Fahrzeuge, die durch Sonnenlicht angetrieben werden, den ersten Platz belegt. Das teilte die Schule jetzt mit.

„Ein hochverdienter Erfolg und angesichts der starken Konkurrenz hart erkämpft“, lobt Lehrer Ulli Seeger seine Schülerin. Am Ende des vergangenen Schuljahres hatten sich die Wildeshauser Gymnasiasten Maria Thanh Mai Pham, Leandro Büttcher, Alina Kumas und Ella Vianden beim Bremer „SolarCup“ für das Bundesfinale des Wettbewerbs in Chemnitz qualifiziert. In der Solarfahrzeug-Arbeitsgemeinschaft des Gymnasiums wurde seitdem unter Leitung von Seeger fleißig an der weiteren Verbesserung der Autos gearbeitet.

Maria Thanh Mai Pham siegte in der Kategorie „Künstlerische Gestaltung und Design“. „Für ihr Fahrzeug, das typische Dinge aus der Region ,Bremen und umzu‘ präsentiert, ist dies ein ganz besonderer Erfolg“, so Seeger. Im dritten Jahr der Teilnahme an Solarfahrzeug-Wettbewerben habe sich seine Schülerin erstmals für das Bundesfinale qualifizieren und sich auf Anhieb gegen zwölf andere Regionalsieger durchsetzen können.

Die anderen Starter des Gymnasiums hatten allerdings nicht so viel Erfolg wie Maria Thanh Mai Pham. In der Ultraleichtklasse A der schnellsten Solarfahrzeuge aus den Jahrgängen fünf bis acht schieden beide Autos wegen technischer Defekte im Laufe des Wettbewerbs aus. Alina Kumas und Ella Vianden mussten schon während der Vorläufe aufgeben. „Das war bitter, da die beiden angesichts ihrer Rennzeiten durchaus unter die besten zehn Fahrzeuge Deutschlands hätten kommen können“, so Seeger. 

Sehr ärgerlich sei das Ausscheiden von Leandro Büttcher, der am Ende immerhin noch den sechsten Platz belegte. In den ersten Runden hatte er souverän 20 der 26 teilnehmenden Fahrzeuge hinter sich gelassen. In der Endausscheidung um die Plätze eins bis sechs hatte ihn dann ein technischer Defekt gebremst. 

„Bis dahin war sein Solarmobil unter den schnellsten drei Fahrzeugen des gesamten Wettbewerbs“, teilt Seeger mit. „Alles in allem kehren die Schülerinnen und Schüler mit wertvollen Erfahrungen aus Chemnitz zurück. Im nächsten Jahr gilt es, die Haltbarkeit der Fahrzeuge zu verbessern und dabei nichts an Geschwindigkeit einzubüßen“, so der Pädagoge abschließend.

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