Spendenlauf im Krandelstadion

Schweiß fließt für guten Zweck in Strömen

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Bürgermeister Jens Kuraschinski startete mit einer Schülergruppe zum Spendenlauf. - Fotos:

Wildeshausen - 25 Grad Celsius im Schatten sind nicht gerade optimal, um auf der Laufbahn im Krandelstadion seine Kreise zu ziehen. Rund 300 Schüler aus Wildeshausen ließen sich aber am Freitagvormittag nicht davon abhalten, im Rahmen des Spendenlaufes des Präventionsrates unermüdlich Runde für Runde zu rennen.

„Natur und Menschen wachsen laufend zusammen“ hieß das Motto der siebten Auflage. Die Jungen und Mädchen hatten Geldzusagen von Sponsoren, die später für Schulprojekte im Bereich Natur- und Umweltschutz verwendet werden können.

Trotz der Hitze war für alles gesorgt. Roni Moklaschi vom Präventionsrat hatte extra noch bei den Maltesern angerufen, um zu fragen, ob es gesundheitlich vertretbar ist, wenn die Schüler bei hohen Temperaturen Sport treiben. „Am Vormittag ist das kein Problem“, so die Auskunft.

Grundsätzlich einigten sich alle Beteiligten darauf, dass die Kinder und Jugendlichen die Strecke ruhig angehen. „Alle Sponsoren sollten so vernünftig sein, einfach mehr Geld pro Runde zu zahlen, wenn die Kinder weniger laufen“, so Ute Dietz vom VfL Wittekind, die spontan das Aufwärmen gestaltete, weil das Wildeshauser Tanzzentrum abgesagt hatte.

Zwischen den Läufen spielten die Kinder im Krandel.

Bürgermeister Jens Kuraschinski begrüßte die Teilnehmer und lobte das Engagement der Schüler des Gymnasiums (Tontechnik) sowie der BBS (Rundennehmer) und vieler Sponsoren aus dem Lebensmitteleinzelhandel. So gab es reichlich zu trinken und zu essen. Das Obst und Gemüse schnibbelten die Frauen des VfL ab 8 Uhr für die Sportler. „Das macht hier viel Spaß“, so Inge Jäschke, Christiane Schaepe und Gerda Höfig, die zum zehnköpfigen Team gehörten, das unter einem Pavillon im Schatten arbeiten konnte.

Spendenlauf des Präventionsrates im Krandelstadion

 © Rohdenburg
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Wer gerade nicht laufen musste, hatte viele Gelegenheiten, sich zu betätigen. So gab es eine Hüpfburg, eine Ballschuss-Messanlage und diverse Spiele, die unter anderem durch Zuschüsse des Landessportbundes bezahlt wurden.

Die ersten Runden drehte der Bürgermeister zusammen mit den Schülern. „Es ist schön, dass so viele dabei sind“, zeigte er sich begeistert. „Ich hoffe, dass ein großer Batzen Geld für die Klassen zusammenkommt.“

Die VfL-Frauen Inge Jäschke, Christiane Schaepe und Gerda Höfig (v.l.) bereiteten die Obstteller vor.

Abgerechnet wird erst später. Dann können die Schulen auch mitteilen, welche Projekte sie mit den Einnahmen starten wollen.

dr

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