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Wildeshauser Innenstadt soll attraktiver werden: Neue Sitzgelegenheiten geplant

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Von: Ove Bornholt

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Heute und morgen? An der Westerstraße sollen gegenüber von Rossmann Sitzgelegenheiten gebaut werden.
An der Westerstraße sollen gegenüber von Rossmann Sitzgelegenheiten gebaut werden. © Büro Wessels und Grünefeld

Die Wildeshauser Innenstadt soll attraktiver werden: Angedacht sind neue Sitzgelegenheiten an der Wester- und der Huntestraße.

Wildeshausen – Entwickelt sich die Wildeshauser Innenstadt weiter? Um die Attraktivitätssteigerung im Bereich Marktplatz, Hunte- und Westerstraße geht es bei der Sitzung des Bauausschusses am Donnerstag, 23. Juni, ab 18.15 Uhr im Rathaus. Vorgesehen sind drei Sitzbereiche: einer bei dem Imbiss gegenüber vom K+K-Markt, einer gegenüber von Rossmann und einer vor dem Tedi-Markt.

Gelder stehen zur Verfügung. Mit dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“, finanziert von der Europäischen Union, sollen Städte und Gemeinden befähigt werden, kurzfristig neue Projekte und Konzepte für ihre Innenstädte zu erstellen beziehungsweise umzusetzen – mit dem Ziel den Herausforderungen der Pandemiefolgen zu begegnen und die Innenstädte zu beleben. Wie berichtet, hat die Stadt Wildeshausen im Sommer 2021 einen Antrag gestellt und als eine von rund 200 niedersächsischen Kommunen einen positiven Bescheid erhalten.

Aufwertung: Die Fläche vor Tedi an der Huntestraße könnte sich verändern.
Aufwertung: Die Fläche vor Tedi an der Huntestraße könnte sich verändern. © Büro Wessels und Grünefeld

Inklusive eines zehnprozentigen städtischen Eigenanteils stehen rund 380 000 Euro zur Verfügung. Die Summen wurden je nach Einwohnerzahl zur Verfügung gestellt. Ein Teil des Geldes ist allerdings bereits in den neuen Citymanager Ralf Möllmann investiert worden, dessen Stelle in Wildeshausen zum 1. März neu geschaffen wurde. Ein weiterer Posten: Für das Projekt „Digitaler Stadtrundgang“ wird ein Budget von 40 000 Euro verwendet.

Noch ist Geld übrig. Verschiedene Institutionen wie der Behindertenbeirat, der Handels- und Gewerbeverein sowie das Jugendforum sollen in die Aufwertung der Innenstadt mit eingebunden werden, heißt es in der Sitzungsvorlage der Verwaltung. Es seien Gespräche mit allen Beteiligten geplant.

Anträge müssen bis 30. Juni gestellt werden

Allerdings drängt die Zeit, denn Anträge für Projekte müssen laut Verwaltung bis zum 30. Juni, also in den nächsten Tagen, gestellt werden. Dementsprechend soll am 30. Juni der Verwaltungsausschuss über die nun im Bauausschuss vorgestellten Vorhaben entscheiden. Offenbar ist vorgesehen, den Beschluss sofort zu übermitteln. Laut Land müssen die Projekte zudem bis zum März 2023 abgeschlossen werden.

Während der Ratssitzung im Oktober hatte die Verwaltung vorgestellt, was mit den 380 000 Euro denkbar sei. Dabei lag der Schwerpunkt noch klar auf dem Posten des Citymanagers. Der war nicht untätig und hat schon die Baulücke neben dem Döner-Imbiss an der Huntestraße verschönert.

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