Feierliche Eröffnung des neuen Hauses

Wildeshauser Feuerwehr freut sich über ein „Schmuckstück“

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Ortsbrandmeister Hermann Cordes, Stadtbrandmeister Helmut Müller, Bürgermeister Jens Kuraschinski, CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen sowie SPD-Ortsverbandsvorsitzender und DRK-Vorsitzender Thomas Harms (v.l.) bei der Begrüßung.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Die lange Suche nach einem neuen Standort, Altlasten im Boden des Bauplatzes in der Pagenmarsch, ein Projektsteuerer, der das Weite suchte und Kosten von rund 3,6 Millionen Euro, die ursprünglich deutlich niedriger sein sollten: Der Bau des Feuerwehrhauses von Wildeshausen sorgte für einige Überraschungen in den vergangenen Jahren.

Am Freitagabend wurde das Gebäude aber rund drei Wochen nach dem Umzug der Brandschützer mit rund 400 geladenen Gästen feierlich eingeweiht.

Zwar waren die zahlreichen Schwierigkeiten, die in den vergangenen 20 Jahren auf dem Weg zu einem neuen und modernen Domizil der Feuerwehr zu bewältigen waren, noch Thema unter anderem in der Rede von Bürgermeister Jens Kuraschinski. Doch bei den Gästen von der Feuerwehr, aus Politik und Verwaltung überwog ganz klar der Stolz darüber, endlich ein Haus einweihen zu können, in dem eine moderne und leistungsfähige Feuerwehr optimal arbeiten kann.

„Es ist ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass wir uns 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr voll und ganz auf euch verlassen können“, lobte Kuraschinski die 90 ehrenamtlichen Mitglieder – darunter zehn Frauen. „Das ist bei Weitem nicht selbstverständlich, und ich bin dankbar dafür, dass ihr das zum Wohl der Allgemeinheit leistet.“

Beste Voraussetzungen geschaffen

Der Bürgermeister verwies darauf, dass es für die Stadt ein besonderes Anliegen ist, „euch die besten Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass niemand zu Schaden kommt. Hier zählt insbesondere, dass ihr auf eine den geltenden Sicherheitsbestimmungen entsprechende Ausstattung zurückgreifen dürft.“ Dazu gehöre natürlich ein normgerechtes Feuerwehrhaus.

400 Gäste kamen ins neue Feuerwehrhaus in Wildeshausen.

Nach der Einsegnung durch Pastor Lars Löwensen und Pfarrer Ludger Brock verfiel Landrat Carsten Harings verbal in Euphorie: „Die Hütte ist zu Recht voll“, sagte er. „Wir haben hier ein echtes Schmuckstück.“ Die Feuerwehr gehöre zu den absoluten Spitzenreitern bei ehrenamtlichem Engagement und müsse deshalb die volle Unterstützung erhalten.

Kreisbrandmeister Andreas Tangemann sprach vom „guten Ende nach langem Hin und Her auf einem steinigen Weg“. Und Stadtbrandmeister Hermann Müller konnte berichten, dass es schon Einsätze aus dem neuen Haus heraus gegeben hatte. „Ich kann Ihnen sagen, dass alle das richtige Feuerwehrhaus angesteuert haben“, sagte er lächelnd.

Im Anschluss gab es Grünkohl vom Team des „Alten Amtshauses“, und wer wollte, konnte die neuen Räume besichtigen.

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