Wildeshauser Aktion zum Weltfriedenstag mobilisiert Schüler und Flüchtlinge

Gemeinsam für ein harmonisches Miteinander

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Mit 99 Luftballons setzten Wildeshauser Schüler ein Zeichen für den Frieden.

Wildeshausen - Von Sophie Filipiak. 99 bunte Luftballons schwebten am Freitag von der Burgwiese gen Himmel. An jedem hing ein Zettel, auf dem Wildeshauser Schüler ihre Wünsche und Hoffnungen für eine bessere Welt festgehalten hatten.

Das Aufsteigen der Ballons bildete den Höhepunkt einer Aktion zum Weltfriedenstag und setzte ein Zeichen für ein harmonisches Miteinander der Kulturen.

„Der Krieg ist in Europa angekommen“, erklärte Bürgermeister Jens Kuraschinski bei seiner Eröffnungsrede und verwies auf viele Flüchtlinge, die nach Deutschland und Wildeshausen kommen.

Nicht nur Schüler der Wallschule, der St.-Peter- und Hauptschule sowie der Gut-Spascher-Sand-Privatschule waren um die Konzertmuschel versammelt. Auch einige Migrantenfamilien waren gekommen, um gemeinsam ein Zeichen für den Frieden in der Welt zu setzen.

Roni Moklaschi, Geschäftsführer des Präventionsrates, führte durch die Veranstaltung. „Ich bin froh, dass das Wetter so gut mitspielt. Es ist einfach eine schöne Atmosphäre hier auf der Burgwiese“, erklärte er. Die Schulklassen hatten eigens für die Aktion auch kleine Lieder einstudiert, die sie zusammen mit ihren Lehrern zum Besten gaben.

Dann war es soweit: Alle Teilnehmer versammelten sich auf der Wiese und ließen die Ballons steigen. Auf den angehängten Karten standen Wünsche wie „Alle sollten ein Zuhause haben“ oder „Legt den Streit bei und fangt nochmal von vorne an“.

Auch für eine Stärkung war gesorgt: Linda Vietor und Flüchtlinge, die an ihrem Kochtreff im Mehrgenerationenhaus teilnehmen, verteilten selbstgebackene Friedenskekse. „Wir machen das jetzt schon zum fünften Mal, aber es bereitet immer wieder neuen Spaß“, so Vietor.

Zum ersten Mal war Lisa Drost, Leiterin des Treffpunkts „Mittendrin“, bei der Veranstaltung auf der Burgwiese dabei. Fadime Demir, Sina Karaca und sie organisieren einen Frauenabend für Flüchtlinge. Diese hatten es sich nicht nehmen lassen und für den Friedenstag leckeres Brot für die Kinder gespendet.

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