Sieben Tage im Zelt für ein Ziel

70 Jugendfeuerwehrleute aus Wildeshausen und dem Landkreis sind in Wolfsburg

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Jugendfeuerwehrwart Simon Schmidt (links), seine Frau und Stellvertreterin Kathrin sowie die Ausbilder Thomas Sieverding und Felix Tangemann (r.) haben mit den Kindern viel Spaß. 

Wildeshausen/Almke - Ob abends am Lagerfeuer, nachts im Zelt oder tagsüber in der VW-Autostadt: Gut 70 Jugendliche von vier Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Oldenburg zelten in dieser Woche in Almke bei Wolfsburg, um ihre Kameradschaft zu stärken. Dazu haben die Betreuer um Jugendfeuerwehrwart Simon Schmidt diverse Aktionen geplant. Eine der wichtigsten „Zutaten“ für das Zeltlager ist den Teilnehmern allerdings quasi in den Schoß gefallen.

„Das Wetter ist bestens, die Stimmung super“, schwärmt Schmidt. Kein Vergleich zum Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr im vergangenen Jahr in der Wesermarsch. „Da sind wir ,abgesoffen‘“, erinnert sich der Wildeshauser. Und weil es (fast) immer regnete, kam bei den Jugendlichen Langeweile auf. Das ist dieses Jahr anders und ein großes Glück für die Jugendfeuerwehrleute aus Wildeshausen, Colnrade, Kirch- und Klosterseelte sowie Großenkneten. Wer es dennoch nass mag, kann im nahen Schwimmbad in Almke ein paar Runden drehen.

Die Jungen und Mädchen spielen auch viel Fußball, spulen ansonsten aber ein dicht getaktetes Programm ab. Seit Sonnabend sind sie im Zeltlager, das Betreuer, Ausbilder und Aktive am Freitag aufgebaut hatten. „Natürlich haben sie am Flaggenmast auch die Wildeshauser Fahne gehisst“, informiert Daniel Engels, Pressewart der Feuerwehr. Nach dem Besuch einer Ehrenamtsmeile am Sonntag steht für heute Abend ein Volleyballturnier an – der eigentlich geplante Nachtorientierungsmarsch fiel aus, weil die örtlichen Gegebenheiten dagegen sprachen. Die Jugendlichen hätten eine Hauptstraße überqueren müssen. Das war den Betreuern nicht sicher genug.

Für morgen ist ein „Spiel ohne Grenzen“ geplant, bei dem auch ordentlich Wasser fließen soll. Besuche in der Autostadt, dem VW-Werk und im Stadion des VfL Wolfsburg sowie eine Stadtrallye runden das Programm ab. Am Sonnabend reisen die Nachwuchsfeuerwehrleute dann zurück in den Landkreis.

„Es ist einfach interessant, sich die Autostadt anzuschauen. Aber auch abends mal zusammenzusitzen und sich auszutauschen, hat seinen Reiz“, sagt Schmidt. Da sich Jugendfeuerwehren aus der Region Hannover ebenfalls auf dem Almker Zeltplatz einquartiert haben, herrscht auf jeden Fall kein Mangel an Gesprächspartnern.

Die Wildeshauser Nachwuchsabteilung führt alle drei Jahre ihr eigenes Zeltlager durch. Sonst übernachten die Jungen und Mädchen aus der Wittekindstadt bei den Lagern auf Kreis- sowie Bezirksebene. Alles um die Kameradschaft zu stärken. Aber natürlich auch um viel Spaß zu haben. 

bor

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