„Veredelung vorhandener Flächen“ angestrebt

CDU wünscht sich bezahlbares Wohnen über dem Supermarkt

Der Rewe-Markt wird bald abgerissen. Der Neubau soll aber auch nur eingeschossig errichtet werden. - Foto: dr
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Der Rewe-Markt wird bald abgerissen. Der Neubau soll aber auch nur eingeschossig errichtet werden.

Wildeshausen - Die CDU-Fraktion im Wildeshauser Stadtrat regt an, über dem geplanten Rewe-Neubau am Huntetor Wohn- oder Hotelflächen zu errichten und alle Bebauungspläne im Stadtbereich so anzupassen, dass für gewerblich genutzte Immobilien mit einer Fläche von über 500 Quadratmetern eine zweigeschossige Bauweise mit Wohnungen vorgesehen ist.

„In Wildeshausen wird weiterhin zu wenig Wohnraum durch Neubauten geschaffen, was der Stadtentwicklung schadet“, schreibt CDU-Ratsherr Jens-Peter Hennken an Bürgermeister Jens Kuraschinski. „Auf der anderen Seite erschließen nicht nur wir in Wildeshausen immer mehr landwirtschaftlich genutzte Fläche als neue Wohngebiete.“ Ziel müsse es vielmehr sein, eine behutsame Nachverdichtung und „Veredelung vorhandener Flächen“ im Stadtgebiet zu erreichen.

In seiner Begründung bezieht sich Hennken unter anderem darauf, dass es das erklärte Ziel des Stadtmarketings ist, die jährlichen Übernachtungen in Wildeshausen massiv zu erhöhen. Dazu werde immer wieder auf fehlende Hotelbetten in der Stadt hingewiesen. „Die Grundfläche eines neuen Rewe-Marktes könnte – mit etwas Kreativität und Geschick der Architekten – das Fundament für ein großes, zentrumnahes Hotel mit einem schönen Dachgarten sein“, so Hennken. 

Singlewohnungen über dem Netto-Markt

Aber auch andere Stellen eignen sich nach Einschätzung des Christdemokraten für die Schaffung neuen Wohnraums. „Über dem Gebäude an der Bargloyer Straße, in dem sich aktuell ein Netto-Markt befindet, wäre ein idealer Raum, um kleine Singlewohnungen für die Mitarbeiter des Krankenhauses oder anderer Unternehmen zu schaffen, die nur in der Woche in Wildeshausen sind“, so Hennken. „Auch am Westring nutzen wir den Raum über den Einzelhandels- und Gewerbeflächen nicht optimal. Hier bietet sich an, Büroräume zu schaffen. Auch könnten dort günstige Übernachtungsmöglichkeiten für Monteure und Handelsreisende angeboten werden.“

In dem Antrag heißt es weiter: „Wir möchten die Kommunalpolitik motivieren, im Rahmen der Diskussion, Überlegungen einzubringen, wie wir diese Flächen in exponierten Lagen effektiver als durch einen eingeschossigen Standard-Supermarkt nutzen können.“ - dr

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