So wächst die Infrastruktur für die Elektromobilität

Firma Küchentreff installiert Ladesäule an der Harpstedter Straße

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Wenn im August am Kreishaus eine Ladesäule für Elektroautos installiert wird, ist das der siebte Standort in der Kreisstadt, an dem die Fahrzeuge geladen werden können. 

Wildeshausen - Die Zahl der Stromtankstellen in Wildeshausen wächst und wächst. Nun hat das Unternehmen Küchentreff angekündigt, am Sitz seiner Zentrale an der Harpstedter Straße eine Ladesäule aufzustellen – allerdings nur für Kunden. Es ist nicht die einzige, an der die mehr als 120 E-Autobesitzer künftig in der Kreisstadt tanken können.

Voraussichtlich im August wird beim Kreishaus auch eine Ladesäule installiert – dann für alle Bürger. Insgesamt listet die Internetseite www.goingelectric.de fünf weitere Standorte in Wildeshausen auf – bei Edeka und Famila am Westring, auf dem Gildeplatz (städtisches Angebot), bei der „Auszeit“ und beim „Wildeshauser Hof“. „Wir stehen ganz gut da“, meint Manuela Schöne, Klimaschutzmanagerin beim Landkreis. „Es freut mich, dass sich was tut“, kommentiert sie die jüngste Meldung.

Für Küchentreff-Geschäftsführer Franz Bahlmann ist klar, „dass auch die Wirtschaft eine Verantwortung für unsere Umwelt trägt. Dieser Verantwortung möchten wir mit unseren Mitteln gerecht werden.“ Sukzessive werde man den Fuhrpark auf E-Mobilität umrüsten, kündigt er in einer Pressemitteilung an.

Die Umstellung auf Elektroautos könne allerdings nur gelingen, wenn es eine funktionierende Infrastruktur an Ladesäulen gibt, merkt Bahlmann an. Küchentreff trage nun seinen Teil zur Schaffung einer solchen Infrastruktur bei.

Die Ladesäule wurde kürzlich eingeweiht und dient der Versorgung von Kunden, die mit Elektroautos kommen. 

Gleichzeitig sei die Installation ein Pilotprojekt mit Vorbildfunktion für den gesamten Küchentreff-Verband, hofft der Unternehmer. Die Erfahrungen mit der Ladesäule sollen an die Händler mit mehr als 380 Standorten in Deutschland und Europa weitergegeben werden. „Das Ziel ist es, damit einen Beitrag zur deutschlandweiten Erweiterung der Ladesäulen-Infrastruktur zu leisten“, heißt es in der Mitteilung. Wer mitmacht, könne sowohl einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten als auch einen umweltbewussten und komfortablen Service für die Kunden bieten.

„Ein Zeichen für die Umwelt“, findet Bahlmann. „Dass man über den Tellerrand der eigenen Arbeit hinausschaut und sich für die Herausforderungen unserer Gesellschaft insgesamt interessiert, finden wir selbstverständlich. Und wenn jedes Unternehmen – aber natürlich auch die Bürger – kleine Anstrengungen unternimmt, können viele Probleme schneller gelöst werden.“

Damit handeln Küchentreff und die eingangs genannten anderen Wildeshauser Unternehmen sowie die Stadt durchaus im Sinne des Kreis-Klimaschutzkonzeptes. Dieses sieht unter anderem ein innovatives und nachhaltiges Konzept vor, um die E-Mobilität im Landkreis zu fördern. Dazu gehören zum Beispiel der Aufbau von E-Tankstellen und die Anschaffung sowie der Verleih von Elektrofahrzeugen und Pedelecs.

Weitere Infos zum Thema gibt es im Internet. 

www.goingelectric.de

www.bundesnetzagentur.de

www.oldenburg-kreis.de/umwelt-und-abfall/klimaschutz

bor

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