Sortimentsbeschränkungen werden eingehalten

Wildeshausen verliert an Verkaufsfläche

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Spielzeug im Supermarkt: Die Gutachter überprüften die Größe der innenstadtrelevanten Sortimente in den Geschäften.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Die Verkaufsfläche in den Wildeshauser Geschäften hat sich in der Zeit von 2014 bis 2017 von 63 500 auf 62 000 Quadratmeter verringert. Die Einkaufsmärkte halten sich zudem weitgehend an die Sortimentsbegrenzungen des Einzelhandelskonzeptes.

Das ergab ein Controlling sowie Monotoring, das Sandra Emmerling vom Büro Dr. Lademann und Partner am Donnerstagabend im Fachausschuss präsentierte.

Der Rat der Stadt hatte das Gutachten in Auftrag gegeben, um zu erfahren, inwieweit die Festsetzungen des Wildeshauser Einzelhandelsentwicklungskonzeptes befolgt werden.

„In der Innenstadt und in den sonstigen Lagen entwickelt sich die Verkaufsfläche rückläufig“, erklärte Emmerling und verwies dabei auf einen deutschlandweiten Trend. In der Wildeshauser Innenstadt sei die Verkaufsfläche um zwei Prozent zurückgegangen. So sei das Schuh- und das Bekleidungsangebot geschrumpft.

Mehr Angebot am Westring

Am Westring sei das Angebot hingegen leicht um 0,7 Prozent gestiegen. Die Innenstadt hat derzeit einen Anteil von 21 Prozent an der Verkaufsfläche in Wildeshausen. „Das ist perspektivisch steigerbar“ so die Gutachterin, die festgestellt hat, dass sich fast alle Betriebe in Wildeshausen an die Sortimentsvorgaben halten. Diese sind allerdings in manchen Fällen, wie im Sondergebiet an der Dr.-Dürr-Straße oder beim Verbrauchermarkt Famila am Westring sowie beim E-Center am Westring, zum Teil nicht ganz genau festgelegt. 

Das ist auch ein Manko beim Gartencenter Ostmann am Westring. „Dort wurde beim Bebauungsplan unsauber gearbeitet“, stellte Emmerling fest. Die Außenverkaufsfläche sei nicht genau festgelegt worden, sodass der Markt dort viel zu viel Platz nutzt. Im Laden selbst fänden sich Sortimente, die nicht erlaubt seien – so beispielsweise Wein und Süßigkeiten.

Für das Sondergebiet Dr.-Dürr-Straße schlägt Emmerling vor, mittelfristig den dortigen Handel aufzulösen und zu verlagern. Die Versäumnisse im B-Plan von Ostmann müsse man versuchen, zu besprechen und zu heilen. „Grundsätzlich können wir aber feststellen, dass das Einzelhandelskonzept erfolgreich war“, stellte die Gutachterin fest.

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