Staatlich geprüfte Techniker der Fachrichtungen Maschinen- und Bautechnik haben ihre Abschlusszeugnisse ausgehändigt bekommen

Das Fundament für eine erfolgreiche Berufslaufbahn ist gelegt

In Zeiten des Fachkräftemangels dürften die Absolventen der Weiterbildung, die nun Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker sind, keine großen Probleme haben, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. - Foto: Beumelburg

Wildeshausen - Die Prüfungskandidaten der Technikerschule Wildeshausen haben am Freitag die Früchte ihrer zweijährigen Weiterbildung geerntet: Im Rahmen einer Entlassfeier bekamen 22 Absolventen der Fachrichtung Maschinentechnik mit Schwerpunkt Konstruktion und 20 Absolventen der Fachrichtung Bautechnik mit Schwerpunkt Hochbau das Abschlusszeugnis zum „Staatlich geprüften Techniker“ ausgehändigt. Alle haben damit zugleich gemäß dem Niedersächsischen Schulgesetz auch die Fachhochschulreife erlangt.

Der „Staatlich geprüfte Techniker“ ist nach dem Europäischen Qualifikationsrahmen auf der Niveaustufe sechs (Bachelor-Ebene) verortet. Diese Qualifikation gilt gemeinhin als sichere Investition in die berufliche Zukunft; besagte Weiterbildung vermittelt Fertigkeiten und Kompetenzen, mit denen mittlere Führungskräfte in der Wirtschaft gefragt sind.

„Als Techniker in den Bereichen Hoch- und Maschinenbau können Sie sicher sein, dass Sie in unserer Gesellschaft mit Ihrer Kompetenz, Kreativität, Teamfähigkeit, Verlässlichkeit, Disziplin und Ausdauer in den Betrieben gebraucht werden“, sagte der stellvertretende Wildeshauser Bürgermeister Wolfgang Däubler. Begeistert zeigte er sich vor allem über die Pläne, die von den Absolventen für den Anbau einer neuen Mensa präsentiert wurden. „Von der Erfassung der Kundenwünsche bis zu eher bodenständigen, aber auch sehr kreativen Lösungen wurde das hohe Ausbildungsniveau dieser Schule so öffentlich gemacht. Das hat mich sehr beeindruckt“, sagte Däubler.

Zwei Jahre Durchhaltevermögen hatte für die Schüler während der Weiterbildung in Vollzeit naturgemäß erfordert, viel Freizeit zu opfern. Doch mit dem Abschluss allein ist es nicht getan, denn die gesellschaftlichen Erwartungen sind hoch. Die Redner, darunter auch Schulleiter Gerhard Albers und der stellvertretende Landrat Eduard Hüsers als Vertreter des Schulträgers, hoben unter anderem hervor, wie sehr der Arbeitsmarkt nach technisch qualifizierten Fachkräften verlangt. Mit mit den besten Wünschen für die berufliche Zukunft wurden die Technikerinnen und Techniker vom Kollegium entlassen.

Besonders erfreulich aus Sicht der Fachschule, deren Einzugsbereich nicht nur den Landkreis Oldenburg, sondern auch die angrenzenden Landkreise und Städte umfasst: Viele Absolventen haben in diesem Jahr bereits adäquate Jobs gefunden. - jb

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