Jazzfreunde holen Hamburger Band nach Wildeshausen

„Shreveport Rhythm“ swingen im Rathaussaal

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Die Hamburger Jazz-Band „Shreveport Rhythm“ tritt am 21. Oktober im Rathaussaal auf. 

Wildeshausen - Hot-Jazz sowie Swing bringt die Hamburger Band „Shreveport Rhythm“ zur Jazz-Matinee am Sonntag, 21. Oktober, im Historischen Rathaussaal zu Gehör.

Mit einer ganz eigenen Mischung aus „musikalischer Raffinesse, heißen Arrangements, rhythmischem Drive und gleichzeitig witzigem Entertainment“ sei „Shreveport Rhythm“ der „erfrischende Beweis“ dafür, dass traditioneller Jazz der 1920er- bis 1940er-Jahre Musikbegeisterte aller Generationen mitreißt, verspricht die Ankündigung.

Zahlreiche Auftritte auf nationalen wie internationalen Festivals, in Konzertsälen, Jazz-Clubs oder Szene-Bars sowie die regelmäßige Zusammenarbeit mit der Hamburger Swing- und Lindy-Hop-Szene belegen die Qualität der Kapelle. „In Wildeshausen sind die Musiker bereits mehrfach aufgetreten und werden den Rathaussaal garantiert ,rocken‘“, ist sich Veranstalter Jörg Skrzippek von den Jazzfreunden sicher. Die Gruppe wird im norddeutschen Raum vielfach als eines der besten Jazz-Quartetts gehandelt, so Skrzippek.

Zur Band: Helge Sachs, spielt Klarinette und gleich mehrere Saxofone. Inspiriert wurde er vor allem durch die Musik von Johnny Dodds, Sidney Bechet, Omer Simeon, Jimmie Noone, Benny Goodman, Barney Bigard und Coleman Hawkins.

Auf eine langjährige Erfahrung als Stride- und Ragtime-Pianist kann Markus Pohle zurückblicken. In seinem Spiel orientiert er sich insbesondere an Teddy Wilson, Jelly Roll Morton und Fats Waller. Eine weitere Spezialität von Pohle ist das Boogie-Woogie-Piano. Seine musikalische Vielseitigkeit zeigt er zudem beim Gesang im Stil von Louis Prima, heißt es weiter.

Am Saiteninstrument erwartet die Zuschauer Andreas Nolte. Der Rhythmus- und Sologitarrist bringt den richtigen Drive nach vorne in die Band. Musikalisch befindet er sich im Fahrwasser der Gitarristen Charlie Christian und Freddie Green sowie T-Bone Walker und Tiny Grimes.

Matthias Friedel ist der Schlagzeuger der Band. Er studierte Musik am königlichen Konservatorium im niederländischen Den Haag. Seine „stilistische Authentizität und musikalische Vielseitigkeit machten ihn schnell – nicht nur im traditionellen Jazz – zu einem gefragten Sideman“, so die Ankündigung weiter.

Der Eintritt kostet regulär zehn Euro, Mitglieder der Jazzfreunde Wildeshausen zahlen 7,50 Euro. Für Schüler und Studenten fallen fünf Euro an. Die Tickets gibt es unter der Telefonnummer 04431/930995 (Anrufbeantworter), per E-Mail an vorstand@jazzfreunde-wildeshausen.de sowie im Internet.

www.jazzfreunde-wildeshausen.de

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