CDW besucht Firma an neuem Standort an der Visbeker Straße 

Scheele will weitere Fahrzeughalle bauen

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Die CDW-Ratsmitglieder Frank Stöver, Bernhard Block, Stefan Brors, Gudrun Brockmeyer, Jens-Peter Hennken (von links) und Stephan Rollié (rechts) besuchten Karsten (Dritter von rechts) und Maik Scheele. 

Wildeshausen - Das Wildeshauser Tiefbau- und Abrissunternehmen Scheele hat angekündigt, eine weitere Fahrzeughalle am neuen Standort an der Visbeker Straße zu errichten. Das wurde im Rahmen eines Besuchs der Fraktion Christliche Demokraten für Wildeshausen (CDW) bei der Firma bekannt, wie aus einer CDW-Pressemitteilung hervorgeht.

Im Rahmen ihrer Sommer-Tour hatten die Christdemokraten den Betrieb angesteuert. Dessen Geschäftsführer Karsten Scheele und sein Sohn Maik informierten die Politiker. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 65 Mitarbeiter, davon 13 Baggerführer. Sechs Angestellte sorgen für die Abläufe im Büro und die Bedienung der Kunden. „Damit ist Scheele ein wichtiger Arbeitgeber unsrer Stadt“, betonte Stephan Rollié, Faktionsvorsitzender der CDW. „Seit vergangenem Jahr sind wir auch ein Ausbildungsbetrieb im Straßenbau“, fügte Maik Scheele, seines Zeichens Straßenbaumeister, an.

2017 wurden das neue Büro- und Verwaltungsgebäude sowie die 104 Meter lange Halle an der Visbeker Straße errichtet und bezogen. „Wir fühlen uns an unserem neuen Standort sehr wohl“, zeigte sich Karsten Scheele sehr zufrieden. „Ein gelungenes Objekt mit einer sehr gefälligen Fassade“, würdigte Gudrun Brockmeyer den neuen Bau.

„Noch in diesem Jahr werden wir eine weitere Fahrzeughalle mit mehr als 850 Quadratmeter Nutzfläche entlang der Sprenglerstraße errichten. Dort sollen insbesondere die kleineren Fahrzeuge und Maschinen sicher untergebracht werden“, ergänzte Maik Scheele die Ausführungen seines Vaters.

„Es ist schön, zu sehen, wie sich das Familienunternehmen entwickelt und sich klar und deutlich zum Standort Wildeshausen bekennt“, würdigte Ratsherr Jens-Peter Hennken die Leistungen der Familie Scheele und ihrer Mitarbeiter.

Ein wichtiges Projekt für die Firma stellt die Ausstattung aller Container und größerer Maschinen mit GPS-Sendern dar. „Wir wollen die Einsatzorte und Routen noch besser steuern und überwachen können“, bekräftigte Maik Scheele den Nutzen dieser Maßnahme. Als große Herausforderung empfindet man im Unternehmen den Fachkräftemangel. „Zum Beispiel wird es immer schwerer, gute Maschinenführer zu finden“, so Karsten Scheele.

Von der Politik wünscht sich der Geschäftsführer mehr Unterstützung für die Wirtschaft. „Wildeshausen wächst, und da sollte die Politik nicht auf die Bremse treten“, empfahl Scheele. „Damit laufen Sie bei uns offene Türen ein. Eine soziale Stadt bracht eine starke Wirtschaft“, bestätigte Hennken. „Und ein starkes Unternehmen haben wir hier heute besucht“, ergänzte Rollié.

Im Jahr 1968 hatte Karsten Scheeles Vater, Hinrich Scheele, den Betrieb als landwirtschaftliches Lohnunternehmen gegründet und zunächst mit lediglich vier Mitarbeitern betrieben. Schnell entwickelte es sich zu einer überregional bekannten Firma in den Bereichen Erd-, Kanal- und Abbrucharbeiten sowie der Vermietung von Containern und fachgerechter Entsorgung.

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