Das große Aufräumen

Nach „Xavier“: „Infrastruktur zum Laufen bringen“

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Mitarbeiter des Bauhofes mussten am Freitag in Holzhausen einen Baum von einer Telefonleitung entfernen.

Wildeshausen - Feuerwehrfahrzeuge und Autokräne prägten am Donnerstagnachmittag das Stadtbild von Wildeshausen. Sturmtief „Xavier“ hatte mächtig „zugeschlagen“ und die Hilfskräfte auf den Plan gerufen. Auch am Tag danach galt es insbesondere für die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes, die am Donnerstag fast bis 20 Uhr und am Freitag ebenfalls bis abends im Einsatz waren, Schäden zu beseitigen.

„Ab 12.50 Uhr wurden wir mit den Düngstruper Kameraden zu diversen Sturmeinsätzen gerufen. Insgesamt wurden im Stadtgebiet und der Landgemeinde 58 Einsätze abgearbeitet. 46 durch die Wildeshauser und zwölf durch die Düngstruper Wehr“, berichtete Conrad Kramer von den Wildeshauser Helfern. Das Spektrum reichte vom kleinen Ast auf der Straße bis zur meterdicken Eiche auf einem Wohnhaus. Zusätzlich zu den eigenen Fahrzeugen wurden zwei Kräne der Firmen Hüffermann und Dekker eingesetzt. Im Einsatz waren 58 Kräfte mit allen Fahrzeugen – teils bis 21 Uhr. „Gegen 18 Uhr wurden alle umschichtig zu einer Essenspause ins Feuerwehrhaus geholt. Die Verpflegung stellte kurzfristig das Restaurant „Altes Amtshaus“ bereit“, so Kramer.

Am Freitag sprach Bürgermeister Jens Kuraschinski ein dickes Lob für die Helfer aus: „Es wurde wieder tolle Arbeit geleistet. Jetzt ist es zunächst wichtig, die Infrastruktur wieder zum Laufen zu bringen.“ Damit sprach er die Tatsache an, dass das Beseitigen von Bäumen, die über Telefonleitungen oder Ähnlichem lagen wichtiger ist, als das der Bäume, die in den Burgberg-Teich gefallen sind: „Es geht eben nicht alles auf einmal. Die Leute vom Bauhof sind im Dauereinsatz.“

Das konnte deren stellvertretender Leiter Matthias Büsing nur bestätigen: „Genau so ist es, es müssen jetzt Prioritäten festgelegt werden. Was schon auf dem Boden liegt, kann niemandem mehr schaden. Das kann also noch etwas warten.“ Ab 13 Uhr habe am Donnerstag das Telefon nicht mehr stillgestanden. In knapp zwei Stunden seien 50 Anrufe eingegangen: „Schon dabei haben wir genau differenziert, was für die Sicherheit wichtig ist. Am Freitag haben wir uns dann mit der Feuerwehr kurzgeschlossen, um weitere Einsatzstellen abarbeiten zu können.“ Es sei wichtig, dass zunächst alles gesichert werde: „Das Aufräumen folgt dann in der kommenden Woche. Unter anderem wollen wir mit einem Hubsteiger die Baumkronen zusätzlich ausschneiden. Auf dem Wall werden wir wohl einen Kran einsetzen müssen.“

jd

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