Diakonie betreut zwei Hochbeete im Garten von „Grüner Planet“ 

Projekt „Natürlich gemeinsam“ mit neuem Naschgarten

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Geschafft! Viele Ehrenamtliche packten mit an, um die Hochbeete zu füllen: Beschäftigte der Tagesförderstätten, Mitarbeiter der Diakonie Himmelsthür und Firma Scheele sowie Ehrenamtliche. Anschließend gab es zur Stärkung Frikadellen, Salate und Getränke. 

Wildeshausen - Eingebettet zwischen den Wallanlagen und Häusern der Innenstadt liegt ein Gartengrundstück, das vom Wildeshauser Verein „Grüner Planet“ bewirtschaftet wird. Dort haben am Samstagvormittag Mitarbeitende der Diakonie Himmelsthür gemeinsam mit Ehrenamtlichen zwei Hochbeete angelegt. Die Firma Scheele hatte drei Kubikmeter Erde gespendet.

Inhaber Mike Scheele entsandte außerdem zwei Mitarbeiter, die ihre Zeit und Arbeitskraft einbrachten, und war selbst vor Ort.

Die Arbeit begann um 9 Uhr. Bis 11 Uhr waren dank der vielen helfenden Hände die Beete gefüllt. Auch Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde schaufelte Erde in die Schubkarren.

An der Bewirtschaftung des Vereinsgartens sind viele beteiligt. Der Vorsitzende des Vereins „Grüner Planet“, Raphael Klein (27), ist Mitarbeiter der Diakonie Himmels-thür im Wohnhaus Kleine Straße. Zusammen mit der Wildeshauser Freiwilligenagentur „mischMIT!“ erfand er das Projekt „Natürlich gemeinsam“. Ehrenamtliche pflegen den Garten, jeder nach seinen Möglichkeiten. Bewohner der Kleinen Straße können hier ebenso mitwirken, wie Beschäftigte der Tagesförderstätten der Diakonie Himmelsthür. Sie werden von Mitarbeitern und von ehrenamtlichen Helfern begleitet. „Alle tun etwas gemeinsam für die Natur und den Umweltschutz“, sagt Klein.

„Friedliches Miteinander aller Menschen“

„Wir haben den Verein vor drei Jahren gegründet, weil wir ein friedliches Miteinander aller Menschen und einen nachhaltigen Umgang mit der Natur haben möchten. Ich bin ganz glücklich, dass sich jetzt beides miteinander verbindet – mein Engagement im Verein und meine Arbeit in der Himmelsthür“, so Klein.

Stephani Fischer steht in festen Schuhen und Windjacke neben ihm. Sie kam als Ehrenamtliche zu dem Projekt. „Ich mache gerne etwas draußen in der Natur, das ich als sinnstiftend erlebe“, sagt die 31-Jährige, die als Tierärztin in Visbek arbeitet. „Es ist auch schön für mich, dass ich hier mit Menschen mit Behinderung zusammen bin, etwas, das ich sonst in meinem Alltag nicht habe“, stellt sie fest.

Die Bepflanzung der Hochbeete ist für die kommenden Wochen geplant. „Wir möchten Erbsen, Radieschen, Tomaten und Wurzeln ziehen – alles, was man direkt in den Mund stecken kann“, erklärt Tagesförderstätten-Mitarbeiterin Sylvia Weber. Dazu nickt die Beschäftigte Imke Tönnies, die eine kleine Beetschaufel in der Hand hält.

Naschwiese mit Fingerfood

Eine Gruppe der Tagesförderstätten der Diakonie Himmelsthür wird ab jetzt zweimal im Monat in den Garten kommen und die Beete pflegen. „Das wird eine Naschwiese mit Fingerfood“, ergänzt Bereichsleiterin Helga Weller. Am Gartenzaun wird außerdem eine Blumenwiese entstehen. Die Tagesförderstätte baut gerade eine hölzerne Gartenbank und streicht sie bunt. Im Frühsommer soll es ein Gartenfest geben.

Wer Lust und Zeit hat, sich an dem inklusiven Projekt „Natürlich gemeinsam“ zu beteiligen, kann sich bei „mischMIT!“ melden. Geschäftsführer Thorben Kienert nimmt noch Anfragen von interessierten Ehrenamtlichen unter der Telefonnummer 04431/7483476 entgegen. - bwk

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