Wegen Corona gab es zwei Feiern

16 neue deutsche Staatsbürger im Kreishaus begrüßt

Die neuen deutschen Staatsbürger mit Bekannten, Verwandten und den Offiziellen des Landkreises Oldenburg vor dem Kreishaus.
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Die neuen deutschen Staatsbürger mit Bekannten, Verwandten und den Offiziellen des Landkreises Oldenburg vor dem Kreishaus.

Wildeshausen – 16 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Oldenburg haben am Mittwochabend im Rahmen von zwei kleinen Einbürgerungsfeiern im Kreishaus die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.

Es waren die ersten Feiern nach dem Lockdown vor eineinhalb Jahren. In dieser Zeit der Einschränkungen hatten im Jahr 2020 60 Personen und im Jahr 2021 86 die deutsche Staatsbürgerschaft ohne eine Feier erhalten.

Für Landrat Carsten Harings waren es die 49. und die 50. Einbürgerungsfeier – und die letzten, weil seine Amtszeit am 30. Oktober endet. Mit Blick auf die vergangenen Monate stellte Harings fest: „Ich finde, wir haben die vielfältigen Herausforderungen gut bis sehr gut gemeistert. Dies ist uns nur gelungen, weil die Gesellschaft die Coronakrise als Gemeinschaft mit großer Solidarität bewältigt hat. Es ging nicht allein, sondern nur zusammen. Den nicht gerade wenigen Kritikern stand und steht eine breite Mehrheit gegenüber, die nicht nur auf sich selber geschaut, sondern das Große und das Ganze gesehen hat.“

Die zweite Gruppe wurde kurze Zeit später eingebürgert.

Eingeladene bekennen sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung

Mit Blick auf die neuen deutschen Staatsbürger stellte Harings fest: „ Sie sind ein Teil dieser starken Gesellschaft. Und das schon seit längerer Zeit. Heute ist dennoch ein wichtiger Tag für Sie.“ Mit der Feier, die der Abschluss des Einbürgerungsverfahrens war, bekannten sich die Eingeladenen zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. „Mit diesem Schritt haben Sie zum Ausdruck gebracht, dass Sie sich mit unserem Land, unserem politischen und gesellschaftlichen System sowie mit unserer Wertevorstellung identifizieren“, so Harings. „Sie haben mit der Einbürgerung gezeigt, dass Sie gerne in unserem Land leben und ein Teil dieser Gesellschaft sein wollen.“

Der Landrat forderte die neuen deutschen Staatsbürger auf, sich in das Gemeinwesen einzubringen. „Auf Dauer tut es keinem Staat und keiner Demokratie gut, wenn die Bürgerinnen und Bürger unterschiedliche Rechte und Pflichten haben und wenig Interesse an der Gestaltung in ihren Kommunen zeigen“, so Harings. „Schon von daher ist es ein Gebot der Stunde, Integration und Einbürgerung zu fördern. Integration muss man leben. Und man muss es mit Leben füllen.“

Eingebürgerte kommen aus vielen unterschiedlichen Ländern

Die Eingebürgerten kommen aus Bulgarien (drei), Türkei, Spanien, Irak (je zwei), Vietnam, Syrien, Polen, Slowakei, Libanon (je eine Person) und Polen/Italien (eine Person). Ein Bewerber war staatenlos. Die Neubürger leben in der Stadt Wildeshausen (neun), den Gemeinden Ganderkesee, Großenkneten und Hatten (je zwei) sowie in der Samtgemeinde Harpstedt (einer).

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