„Altes Amtshaus“ und „Brasserie“ Vorreiter

Nur noch nach 2G-Regel geöffnet

Eintritt eingeschränkt: Auch in Wildeshausen gibt es bald Lokale, die nur noch Geimpfte und Genesene einlassen.
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Eintritt eingeschränkt: Auch in Wildeshausen gibt es bald Lokale, die nur noch Geimpfte und Genesene einlassen.

Kein Eintritt ohne kompletten Corona-Impfschutz: Auch in Wildeshausen gestatten Lokale bald nur noch Geimpften und Genesenen Zugang.

Wildeshausen – Frank Stauga vom „Alten Amtshaus“ und Stefan Thuns von der „Brasserie“ in Wildeshausen kündigen an, dass bei ihnen ab Donnerstag, 23. September, die 2G-Regel gilt.

Damit dürfen Erwachsene das Lokal nur noch betreten, wenn sie entweder geimpft oder von Corona genesen sind. Für die Gastronomen hat das den Vorteil, dass zwar noch die Kundendaten erfasst werden, dass aber die Gäste weder einen Mund-Nasen-Schutz tragen noch bestimmte Abstandsregeln einhalten müssen.

„Die Leute wollen wieder feiern und tanzen“

„Ich sehe das als eine solidarische Haltung denen gegenüber, die sich impfen lassen“, so Stauga, der nicht nur an sein Amtshaus denkt, sondern auch an den „Schützenhof“ in Rechterfeld. „Die Leute wollen wieder feiern und tanzen“, sagt er. Das sei möglich, wenn sie ihren Impfnachweis und ihren Personalausweis dabeihaben. „Dann kann man wieder ohne Maske an der Theke stehen“, kündigt Stauga an. Die 2G-Regel gilt bei ihm auch für den Biergarten. „Die Leute müssen ja schließlich zu den Toiletten im Gebäude“, so der Gastronom.

„Ich plane einige Veranstaltungen“, erklärt Thuns. Nach vielen Monaten, in denen er kein Geld habe verdienen können, wolle er sein Lokal endlich mal wieder richtig voll haben. Das wiederum sei nur möglich, wenn alle geimpft oder genesen seien.

Manche Gastronomen sind noch unschlüssig

Andere Gastronomen warten noch ab. Holger Munke von der „Gildestube“ kündigt an, dass man sich weiter an die 3G-Regel halten werde. „Wir wollen niemanden ausschließen“, sagt er. Somit haben bei ihm auch Getestete Eintritt – zumindest so lange, wie die Gastronomen noch selbst entscheiden können. „Viele Gäste sind schon jetzt sehr zögerlich“, hat Munke beobachtet. „Wir haben sogar einige Besucher gehabt, die gegangen sind, weil sie sich bei uns über die Luca-App registrieren lassen müssen.“

Robil Uyar vom „Ratskeller“ ist noch unentschlossen. Er wolle niemanden benachteiligen, erklärt er. Früher oder später werde aber auch bei ihm die 2G-Regel gelten.

Das ist auch im Hotel „Gut Altona“ so. Man brauche aber noch ein wenig Zeit, so die Betreiberfamilie Ahrmann. Bei Tagungen und Hochzeiten müsse man langfristiger planen. Grundsätzlich halten Ahrmanns die 2G-Regel aber ebenfalls für sinnvoll, um die Infektionsgefahr zu minimieren. Zunächst werde aber auf Gut Altona weiter getestet.

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