Beachhandball- und Volleyballfläche sowie Multifunktionsplatz im Krandel in Betrieb

Kuraschinski und Sasse spielen sich die Bälle zu

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Wolfgang Sasse (links) und Jens Kuraschinski testeten das die Anlage am Sonnabend. 

Wildeshausen - Wolfgang Sasse, Vorsitzender des VfL Wittekind Wildeshausen, betonte es am Sonnabendvormittag mehrfach: „Das ist heute keine Einweihung, sondern eine Inbetriebnahme der Beachhandball und -volleyballfläche sowie des Multifunktionsplatzes.“ Die Anlagen befinden sich im Krandel in Wildeshausen. Der dritte Bereich, der „Motorikpark“, ist noch nicht fertiggestellt und soll im Herbst eröffnet werden.

Zu der Inbetriebnahme war Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski gekommen, der Sasse ein paar Bälle zuspielte. Die zwei Felder für Beachhandball und Volleyball sind so bemessen, dass auf der Anlage internationale Wettkämpfe möglich sind. Aber auch normale Sportler kommen auf ihre Kosten. „Jeder kann die Spielflächen über die Internetseite des VfL buchen. Eine Reservierung ist aber unbedingt notwendig“, erläuterte Sasse. Die anderen Bereiche sind täglich ab 9 Uhr geöffnet. Es haben sich auch Schulen angemeldet, die ihren Sportunterricht im Krandel planen.

Dreieinhalb Jahre hat es von der Planung bis zur Eröffnung gedauert. An der Finanzierung waren die Stadt Wildeshausen, der Landkreis Oldenburg und der Landessportbund beteiligt. Ohne Sponsoren hätte man die Anlage allerdings nicht erstellen können. Für die Sandfläche soll noch eine Folie angeschafft werden, die im Winter geflutet und als Eislauffläche genutzt werden kann. Die 7 .000 Euro hierfür hofft Sasse auch noch über Sponsoren abzudecken.

Platzwart Ahmed Bachmann wird die Anlage mit einer Gesamtfläche von etwa 8.000 Quadratmetern betreuen und in Schuss halten. Beim Mähen des Rasens bekommt er Unterstützung von einem Roboter, für den allerdings noch ein passender Name gesucht wird. Den Vorschlag „Wölfchen“ lehnte Wolfgang Sasse jedoch lachend ab.

Der „Motorikpark“ soll von der Turnabteilung des VfL Wittekind genutzt werden, die ihr Material in einem Carport aufbewahren wird. Geplant sind eine Seilbahn, ein Trampolin und ein Trainingshügel mit Tunnel. Auf der Fläche wurden zudem haufenweise Holzhäcksel aufgebracht, damit sich beim Fallen niemand verletzt. Auch Slacklines sollten installiert werden.

Auf dem nun neu genutzten Gelände zwischen den Sportplätzen und dem „Rämmi-Dämmi-Kinderland“ wurde früher Tennis gespielt. Dann war das mehrere Hektar große Areal einige Jahre verwahrlost, bis sich der VfL um die Entwicklung des Gebiets bemühte. J hri/bor

www.vfl-wittekind-wildeshausen.de

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