„ProTeam“ baut sie für Weihnachtsmarkt

Krippe als Attraktion auf dem Marktplatz

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Bis zum kommenden Mittwoch müssen die Mitarbeiter die Krippe und die Figuren hergestellt haben. 

Wildeshausen - Eine Krippe schmückt in diesem Jahr erstmalig den Wildeshauser Weihnachtsmarkt. Sie wird speziell für ihren Standort vor dem historischen Rathaus vom „ProTeam“ der Diakonie Himmelsthür hergestellt. Seit wenigen Tagen arbeiten die fünf Angestellten mit Assistenzbedarf, Dieter Hess, Stefan Gesell, Uwe von Holten, Marcel Proske sowie Marcel Süssen mit Bau- und Möbeltischler Günter Rensen und Metallbaumeister Jürgen Ertelt an dem 2,5 Meter hohen mal drei Meter breiten großen Holzgebäude mit einer Grundfläche von rund zwei Quadratmetern.

Die Idee, eine Krippe aufzustellen, war Imke Sievers vom Wildeshauser Stadtmarketing gekommen. Sie nahm im Sommer beim Tag der offenen Tür Kontakt zum „ProTeam“, den ehemaligen Pro-Werkstätten der Diakonie Himmelsthür, auf. Den Auftrag erteilte sie dann in der vergangenen Woche.

„Wir hatten ein Foto“, so Rensen. „Ich habe dann eine genaue Zeichnung angefertigt, damit wir diese dann bauen können.“

Jürgen Ertelt (l.) und Günter Rensen zeigen auf dem Foto, wie die Krippe aussehen soll.

Die Hütte steht auf zwei Europaletten und hat eine Rahmenkonstruktion, die mit Flügelschrauben zusammen- und von zwei Personen aufgebaut werden kann. Die Verkleidung der rustikalen Krippe besteht aus naturbelassener Robinie, die durch die Witterung allmählich nachdunkelt. Das Dach wird aus Eichenschindeln gefertigt. Die Hütte ist begehbar und erhält eine Art Veranda, auf der zunächst eine Futterkrippe sowie Schaf-, Rind- und Eselfiguren stehen werden. „Weiteres Personal kommt in den nächsten Jahren dazu“, kündigte Ertelt am Dienstag an. Die Mitarbeiter haben nun eine Woche Zeit für den Bau, denn am kommenden Mittwoch soll die Krippe auf dem Marktplatz aufgestellt werden. Für die Angestellten des „ProTeams“ ist die Arbeit eine willkommene Abwechslung. „Sie sind stolz darauf, die Hütte bauen zu können“, so Ertelt.

Über zu wenig Aufträge können sich die Werkstätten aber nicht beklagen. Die individuellen Palettenmöbel und Metallskulpturen werden von vielen Menschen gekauft, die am Westring vorbeischauen und sehen möchten, was dort produziert wird. - dr

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