Bargloyer Weg: Stadt muss Ampel bezahlen

Kreuzung: Nun muss ein guter Plan vorliegen

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Die Querung des Westrings in Höhe des Bargloyer Weges ist wegen des starken Verkehrs nicht immer leicht. 

Wildeshausen - Die Stadt Wildeshausen, das von ihr beauftragte Planungsbüro sowie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStV) in Oldenburg sind sich offenbar weitgehend einig darüber geworden, wie die Kreuzung Westring/Bargloyer Weg umgestaltet werden kann. Wie berichtet, hatte es am Freitag ein Abstimmungsgespräch in Oldenburg gegeben, bei dem geklärt werden sollte, wie die Planung konkret aussehen soll.

„Wir haben jetzt eine Lösung in Aussicht genommen, die von der Stadt Wildeshausen in eine Planfassung übernommen werden muss“, bestätigte Joachim Delfs, Sprecher der NLStV, ohne genaue Inhalte zu nennen. In diesem Zusammenhang seien aber noch etliche Details abzustimmen. Beispielsweise gehe es um den Standort von Bäumen und die Größe von Nebenanlagen am Bargloyer Weg. „Die Stadt muss uns dann ein endgültiges Exemplar der Planung vorlegen“, erklärte Delfs. Anschließend könne zwischen dem Land Niedersachsen als Baulastträger für die Landesstraße (Westring) sowie der Stadt Wildeshausen eine Kreuzungsvereinbarung geschlossen werden. Weil die Stadt den Ausbau gewünscht hat, seien die Kosten auch von Wildeshausen zu tragen. Aus Sicht des Landes sowie der Straßenverkehrsbehörde ist eine Ampelanlage an der Stelle nämlich nicht erforderlich, weil die Querungszahlen nicht hoch genug seien.

In dem betreffenden Bereich ist eine Signalanlage für alle vier Knotenpunkte vorgesehen. Wie die Ampel schließlich geschaltet wird, müssen die Straßenverkehrsbehörde und die Stadt klären. Denkbar wäre an der Stelle beispielsweise eine Dunkel-ampel, die von Fußgängern oder Radfahrern betätigt werden könnte, wenn sie queren wollen.

Der Wunsch, eine Ampel zu installieren, stammt ursprünglich von Ratsherr Jens-Peter Hennken. Er hatte Ende 2016 einen Antrag gestellt. Es wurden daraufhin die nötigen Mittel im Haushalt eingeplant. Sowohl für 2017 als auch für 2018 standen 115 000 Euro im Entwurf.

Die Realisierung kam jedoch ins Stocken, weil die übergeordneten Behörden Klärungsbedarf sahen. Außerdem sollte die Zahl der Verkehrsteilnehmer erfasst werden. Das geschah im September 2017. Trotz der zu niedrigen Querungszahlen genehmigten die NLStV sowie das Straßenverkehrsamt des Landkreises Oldenburg eine Ampelanlage mit Blick darauf, dass wegen des neuen Baugebietes mit deutlich mehr Verkehr zu rechnen ist.

Zu den erforderlichen Baumaßnahmen gehört dem Vernehmen nach, dass die Verkehrsinseln in der Einmündung des Bargloyer Weges und der Bargloyer Straße entfernt werden müssen, um die Abbiegevorgänge zu vereinfachen. Die Nebenanlagen des Bargloyer Weges für Fußgänger und Radfahrer sollen zudem breiter und die Fahrbahn verengt werden. - dr

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