Quarantäne für Gemeindemitglieder

Coronavirus-Screening: Geestland-Mitarbeiter werden zwei Mal wöchentlich gecheckt

Es wird weiter getestet: Bei Geestland werden zweimal wöchentlich zehn Prozent der Mitarbeiter untersucht.
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Es wird weiter getestet: Bei Geestland werden zweimal wöchentlich zehn Prozent der Mitarbeiter untersucht.
  • Dierk Rohdenburg
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Wildeshausen – Nach dem Coronaausbruch beim Wildeshauser Geflügelschlachter Geestland haben sich alle vier großen Schlacht- und Zerlegebetriebe im Landkreis Oldenburg zu einem freiwilligen und eigenfinanzierten Screening von Mitarbeitern bereit erklärt, das auf unbestimmte Zeit erfolgen soll.

Bei Geestland in Wildeshausen, Heidemark in Ahlhorn, Kreienkamp in Wildeshausen sowie Kurant in Munderloh werden jetzt wöchentlich zweimal jeweils zehn Prozent der Belegschaft von einem zertifizierten Labor einem Coronatest unterzogen, um Infektionen schnellstmöglich erkennen und eindämmen zu können.

Landrat Carsten Harings lobte die Betriebe für dieses Engagement, das auf Betreiben des Gesundheitsamtes erfolgte. „Das hat keine Bundes- oder Landesregierung initiiert. Das gibt es nur hier“, berichtete er im Nachgang zu den Tests Ende vergangener Woche, die dazu führten, dass die Quarantäne für die meisten der Geestland-Mitarbeiter beendet werden konnte.

In der Woche vom 24. bis zum 30. Juni waren im Landkreis Oldenburg 54 Neuinfektionen registriert worden. „65 Personen wären die Grenze zu Lockdown-Maßnahmen gewesen“, schilderte Harings die enge Situation. Wenn man beispielsweise die 20 infizierten Mitglieder einer Kirchengemeinde in Bühren erst später entdeckt hätte, wäre die Zahl der Infektionen möglicherweise deutlich höher gewesen. Für die Gemeindemitglieder dauert die Quarantänezeit noch bis in die nächste Woche.

Großes Lob für Angestellte

Harings bekräftigte im Rahmen eines Pressegespräches die Disziplin aller Beteiligten. Angesichts von nur drei Neuinfektionen bei Geestland, die am Freitag ermittelt worden seien, müsse man den Angestellten ein großes Lob aussprechen, dass die Quarantänemaßnahmen eingehalten worden seien. Zwei Personen lebten in Nachbarlandkreisen. Ein Mann aus dem Landkreis Oldenburg habe sich wohl bei seiner Ehefrau angesteckt.    dr

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