Zweiter „HunteSommer“ auf der Burgwiese mit abwechslungsreichem Programm

Wildeshausen ist bunt, kreativ und sehr vergnügt

Die Wasserorgel des Kreisfeuerwehrverbandes Verden verzauberte den nächtlichen Himmel.  J Fotos: Franitza

Wildeshausen - Für den dreitägigen „HunteSommer“ auf der Burgwiese hatten die Veranstalter ein spannendes und sehenswertes Programm auf die Beine gestellt: Denn vom spaßigen Wettschwimmen über viel Tanz, Akrobatik und Musik bis hin zum urkomischen Comedy-Theater wurde von Freitagabend bis Sonntagnachmittag so einiges geboten.

Und nicht zu vergessen das stimmungsvolle abendliche Fackelschwimmen auf der Hunte sowie als vorläufiger, krönender Abschluss die farbenprächtige „Wasserorgel“, beides am späten Sonnabend. Dass die deutsche Nationalmannschaft den Zuschauern beim Public Viewing zwischenzeitlich ein Wechselbad der Gefühle beschert hatte, sei nur am Rande vermerkt.

Beendet wurde das Festival, am Sonntag wie es begonnen hatte – mit Musik. Am Freitagabend – beim „Hammersommer an der Hunte“ des Präventionsrates – zeigten jugendliche Tänzer und Musiker ihr Können, darunter die Band „Blue Lights“ mit Nachwuchs-Rocker „Heavy Metal Klaas“. Am Sonntagnachmittag spielten schließlich das Blasorchester Wildeshausen, das Musikkorps Wittekind und der Wildeshauser Spielmannszug auf.

Kräftezehrend: Schwimmer der DLRG und des SV Wildeshausen beim Fackelschwimmen auf der Hunte.

Dass oft nicht sehr viele Zuschauer – mitunter nur wenige Dutzend – die Burgwiese aufgesucht hatten, mag dem zwischenzeitlich ungemütlichen Wetter geschuldet sein. Keine Angst davor, nass zu werden, hatten gleich zu Beginn die Teams der sonnabendlichen Spaßstaffel auf der Hunte. Zwar waren nur drei Mannschaften angetreten, doch die ließen nichts an Sportsgeist vermissen. In Vierergruppen galt es, vom Steg des Wassersportvereins Wildeshausen aus, rund hundert Meter die Hunte hinab und wieder zurückzuschwimmen beziehungsweise zu paddeln: Zunächst in einem Schlauchboot, dann mit einem riesigen Schwimmreifen und schließlich mit „Schaumstoffnudeln“, wie sie im Schwimmunterricht benutzt werden. Die DLRG sorgte dafür, dass nichts schief gehen konnte. Die Zeiten waren dabei letztlich nicht das Entscheidende, Teamleistung und Regeltreue flossen ebenso in die Bewertung mit ein: Und so siegten die „Pink Fluffy Unicorns“, vor der Jugendfeuerwehr Wildeshausen und der Stadtratsfraktion mit Frank Stöver, Matthias Kluck, Arne Peters und „Leih-Ratsherr“ Lars Wiese.

Wie farbenfroh, sportlich und bunt die Huntestadt ist, war im Anschluss zu erleben: mit Tanzgruppen des SC Wildeshausen, des Gymnasiums und den „Green Spirits“ von der TSG Hatten-Sandkrug, teils begleitet vom Trommelensemble „Acompasso“ aus Wildeshausen.

Die „Tanzbar Bremen“ sorgte mit zwei grandiosen Nummern („Rosa sieht rot“ und „Klomobil“) für ausgelassene Stimmung, die Maskenbaugruppe und die „Waschfrauen“ der Diakonie Himmelsthür nicht minder.

Die „Pink Fluffy Unicorns“ mit David Neuefeind, Jessica Drees, Leonie Ebert und Katja Neuefeind (v.l., Bild oben) gewannen die Spaßstaffel auf der Hunte. Zum Abschluss der Tanzvorführungen traten alle Kinder gemeinsam auf (Bild unten links). Die „Waschfrauen“ der Himmelsthür sorgten für gute Laune.

War beim Public Viewing an der Konzertmuschel der Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft noch frenetisch gefeiert worden, bot das anschließende Fackelschwimmen auf der Hunte einen beruhigenden Kontrapunkt. Unter dem Applaus der Gäste zogen die Schwimmer der DLRG und des SV Wildeshausen ihre Bahnen auf dem Fluss.

Urkomisch: „Tanzbar Bremen“.

Glanzvoll klang der Haupttag des bunten Fests dann mit der Wasserorgel aus: 2500 Liter Huntewasser liefen dabei jede Minute durch die 50 Düsen und die 250 Meter verlegten Schläuche. Die Steuerung der Anlage, die die 16 Männer vom Kreisfeuerwehrverband Verden aufgebaut hatten, erfolgte von Hand. Begleitet von Musik vom Band schossen die bunten Fontänen meterhoch in den nächtlichen Himmel. Eine halbe Stunde dauerte das sehenswerte Spektakel, bevor der „HunteSommer“ für diesen Tag beendet war und sich die mehr als hundert Zuschauer auf den Heimweg machten.  J fra

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