Technik und Verkehr verbesserungswürdig

CDU will Betrieb im Freibad sicherstellen

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Günter Lübke, Marcel Buller, Angelo Lasagna, Sonja Plathe, Wolfgang Sasse und Hans Ufferfilge (v.l.) im Freibad.

Wildeshausen - Die CDU- Fraktion im Wildeshauser Stadtrat setzt sich für den Erhalt des Krandelfreibades in der Kreisstadt ein und bittet in diesem Zusammenhang die Stadtverwaltung, ein Konzept zur Sicherstellung der Funktion der Einrichtung zu erstellen.

Vor Kurzem waren die Christdemokraten im Bad zu Besuch gewesen und hatten sich bei Fachbereichsleiter Hans Ufferfilge sowie Badleiter Marcel Buller über den derzeitigen Zustand informiert.

„Insgesamt verzeichnet das Bad in diesem Jahr einen deutlichen Zuwachs der Besucherzahlen wegen des schönen Wetters“, berichtete Buller laut der Pressemitteilung der CDU. Diese erfreuliche Entwicklung dürfe aber nicht über die anstehenden Herausforderungen hinwegtäuschen. Besonders das Nichtschwimmerbecken verliere permanent Wasser und zeige deutliche bauliche Mängel. Die gesamte technische Infrastruktur der Wasserversorgung des Freibades sei in die Jahre gekommen und müsse dringend ersetzt werden. Wohl bald seien hierfür keine Ersatzteile mehr zu bekommen.

Nach Angaben des Badleiters ist das Planschbecken durch Schäden im Bodenbereich derzeit gänzlich trockengelegt worden. Ebenso seien zudem wohl frostbedingt Fliesenschäden im Beckenkopf des Schwimmerbeckens aufgetreten.

„Erlebniswert erhöhen“

„Das Nichtschwimmerbecken muss zumindest mit verkleinerter Wasserfläche zügig wieder instand gesetzt werden“, lautete die Forderung von Ratsherr Angelo Lasagna. „Wir müssen den Erlebniswert des Bades gerade für die Jugendlichen und Kinder durch entsprechende Einrichtungen und Angebote erhöhen“, so Günter Lübke, der ergänzte: „Es ist eine ganzheitliche Lösung und Überplanung unter Berücksichtigung der gesamten Außenfläche notwendig.“

Einen weiteren Themenkreis bildete die Energieeinspeisung über das Klärwerk und die Wassertemperaturen. „Die Badbesucher empfinden die Temperatur teilweise als zu niedrig, obwohl wir uns im Bereich von 24 bis 26 Grad bewegen“, zeigte sich Buller erstaunt. Er wurde von den Christdemokraten gebeten, sich in benachbarten Bädern über Möglichkeiten der Einschränkung des Temperaturverlustes gerade während der Nachtstunden durch entsprechende Abdecktechniken der Wasseroberfläche zu erkundigen.

Viele fahren zu schnell durch die Kurve

In dem Gespräch wurde nach Angaben der CDU auch die verkehrliche Situation vor dem Bad erörtert. Die Kurvenentschärfung sorgt offenbar mittlerweile für eine deutlich höhere Geschwindigkeit auf der Straße. Das Tempolimit von 30 Stundenkilometern wird wohl von vielen Autofahrern ignoriert. Der schmale Ausbau der Straße berge zudem für den Begegnungsverkehr erhebliche Gefahrenpotenziale, hieß es. In den Spitzenzeiten würden von den Badbesuchern zudem fehlende Parkplätze für Autos und Fahrräder moniert.

Aus diesem Grund regten die CDU-Ratsmitglieder an, die Verkehrssituation noch einmal genau zu überprüfen und der Politik Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten.

dr

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