Seine Braut war schon beim Gildefest

Wigald Boning frisch vermählt

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Das offizielle Hochzeitsfoto von Teresa Tièschky und Wigald Boning, die vor wenigen Tagen geheiratet haben.

Wildeshausen - Einer der bekanntesten Söhne der Stadt, Wigald Boning (50), hat vor wenigen Tagen und damit kurz vor seinem 51. Geburtstag (20. Januar) zum zweiten Mal geheiratet. Seine Frau ist die 21 Jahre jüngere Teresa Tièschky.

Wie Boning unserer Zeitung bestätigte, ging die standesamtliche Trauung bereits am 22. Dezember im allerkleinsten Kreis über die Bühne. Danach stand erstmal Urlaub auf dem Programm.

Das Paar hatte sich nach Medienberichten bei einer Aufzeichnung von „Rock the Classic“ kennengelernt. In der Musik-Show war Tièschky im August 2015 zu Gast gewesen. Boning hatte die Sendung des Südwest-Rundfunks 2015 und 2016 moderiert. Die beiden kannten sich also schon eine Weile, bevor sie vor rund einem Jahr zusammenkamen. Aus früherer Ehe hat Boning bereits zwei Kinder.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte das Liebespaar am Rande der Bayreuther Festspiele im Juli 2017. Die 29-jährige Tièschky ist Opernsängerin. Doch die beiden waren schon gemeinsam am 6. Juni beim Gildefest in Wildeshausen – allerdings nahm dort kaum jemand Bonings Begleitung als seine Partnerin wahr. „Dort wurden wir sogar gemeinsam verurteilt“, so der Comedian am Sonntag zu unserer Zeitung.

Vom Vater verurteilt

Wigald Boning beim Gildefest mit einigen Wildeshauser Frauen, die ihn im Krandel erkannt hatten.

Wie im Sommer berichtet, stand Boning zum zweiten Mal vor dem Gildegericht im Krandel, das von seinem Vater Heinrich Boning im 50. Jahr zum letzten Mal geleitet wurde. Die nicht ganz ernst gemeinte Anklage des Vaters und Staatsanwaltes lautete auf schweren Landfriedensbruch, Unzucht mit Minderbemittelten sowie das Betreiben eines Swingerclubs. 

Einige der Beschuldigten wurden nach Absingen des Wildeshauser Liedes freigesprochen. Wigald Boning und Teresa Tièschky wurden jedoch wegen „Schaustellerei“ verurteilt. Die Strafe wurde auf acht Jahre und zwölfeinhalb Monate Gefängnis festgesetzt – wegen „guten Leumundes und bisheriger Unbescholtenheit“ jedoch in eine Geldstrafe umgewandelt.

Die Verurteilung wird das frischvermählte Paar aber nach eigenen Aussagen nicht davon abhalten, erneut zum Gildefest zu kommen. „Pfingsten ward fiert!“, schreibt Boning unserer Zeitung. Er hat auch einen guten Grund: Sein Sohn Leander und sein Neffe Jonathan wurden im vergangenen Sommer dazu verurteilt, im nächsten Jahr der Wildeshauser Schützengilde beizutreten.

dr

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