Bäcker plant größeres Geschäft im neuen Rewe-Markt 

Weymann schließt in der Innenstadt

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Bedienen nur noch wenige Tage an der Westerstraße: Sylke Wolle (r.) und Ulrike Kennin von der Bäckerei Weymann.

Wildeshausen - Die Bäckerei Weymann an der Westerstraße in Wildeshausen schließt zum 24. Februar ihre Türen. Das gab Inhaber Henrik Weymann am Dienstag bekannt. Er übermittelte jedoch auch zwei gute Nachrichten: Ab dem Frühjahr, voraussichtlich Mai, wird in dem rund 100 Quadratmeter großen Verkaufsraum die Bäckerei Diekhaus aus Goldenstedt mit Bioprodukten im Sortiment ihr Geschäft eröffnen.

Weymann selbst hat einen Vertrag mit der Rewe-Markt GmbH abgeschlossen und wird voraussichtlich im Laufe des kommenden Jahres im neuen Markt am Huntetor einen großen Bäckerei- und Gastronomiebereich mit Außenterrasse eröffnen. „Dort haben wir rund 40 Sitzplätze und können wirtschaftlicher arbeiten“, so Weymann zur Begründung.

Der Bäcker mit Stammsitz in Twistringen wollte sich schon länger in Wildeshausen vergrößern, fand jedoch keine geeigneten Räume. Da der neue Rewe-Markt ursprünglich bereits Ende 2018 eröffnen sollte, hätte er einen nahtlosen Übergang von einem zum anderen Geschäft schaffen können. Das hat sich aber dadurch zerschlagen, dass der neue Supermarkt am Huntetor nicht vor 2020 eröffnen kann. Bislang ist noch nicht einmal der vorhabenbezogene Bebauungsplan für den neuen Standort rechtsgültig.

Weymann ist durchaus offen für ein weiteres Ladenlokal in Wildeshausen. Derzeit ist er noch im Netto-Markt an der Bargloyer Straße aktiv. Sollte sich etwas Passendes mit einer Fläche von 180 bis 220 Quadratmetern und genügend Parkplätzen vor der Tür ergeben, kann sich der Bäcker durchaus eine Erweiterung in der Wittekindstadt vorstellen. Die bisherige Lage in der Innenstadt beurteilt der Geschäftsmann jedoch eher pessimistisch. Das Ladenlokal sei mit 24 Plätzen im Gastrobereich zu klein gewesen. Zudem würde es an weiteren Räumen fehlen. „Wir können hier wenig vorbereiten, und der Hinterraum ist sehr beengt“, erzählt Weymann, der in vierter Generation backt. Seine Erfahrung sei zudem, dass viele Autofahrer die Wildeshauser Innenstadt zum Einkaufen meiden. Die Kurzzeitparktaste werde offenbar kaum genutzt, um mal eben Brötchen zu kaufen. Der Betrieb könne sich aber wirtschaftlich nur rechnen, wenn der Backwarenverkauf und der Gastrobereich gleichermaßen gut laufen.

Das Personal aus Wildeshausen wechselt zunächst in die neue Filiale in Vechta, die am 27. Februar eröffnet, und kann zum Teil später wieder nach Wildeshausen zurückkehren. Die Schaufenster des Ladens sollen während des Leerstandes vom „Team Iken“ ansprechend gestaltet werden. Zudem werden die Räume renoviert.  

dr

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