Frühaufsteher übermitteln gegen Aufwandsentschädigung Niederschlagsmenge

Wetterdienst: Wildeshauser Witterungsmelder gesucht

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So sieht eine normale Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes für die Messung von Niederschlag aus.

Wildeshausen - Frühaufsteher aufgepasst! Der Deutsche Wetterdienst sucht in Wildeshausen nach längerer Pause wieder einen Betreiber für eine Wetterstation, der gegen eine jährliche Aufwandsentschädigung von 635 Euro tägliche Meldungen über die Niederschlagsmenge übermittelt.

„Möglich ist auch eine Station in der näheren Umgebung bis fünf Kilometer Umkreis“, sagt Jörg Deuber von der Regionalen Messnetzgruppe Hamburg. Ob eine Station geeignet sei, hänge sowohl von den lokalen Bedingungen wie auch von der Entfernung zu benachbarten Messstellen ab.

Daten wichtig für Wetterbericht und Klimaanalysen

Die Bundesbehörde unterhält ein flächendeckendes Messnetz zur Wetter- und Klimaüberwachung. Die vor Ort erzeugten meteorologischen Daten werden zum Beispiel für die Wettervorhersage oder Gutachten bei Wetterschäden genutzt. Sie helfen aber auch, die Klimaveränderung in Deutschland genau zu erfassen und deren Folgen besser einschätzen zu können.

„Für die Aufstellung unserer Messgeräte wird ein freies Gelände benötigt. Der Apparat muss in der doppelten Entfernung zu der Höhe von Hindernissen wie Bäume oder Häuser stehen. Der Beobachter muss über einen Internetanschluss und ein internetfähiges Gerät zur Eingabe der Messungen verfügen“, so Deuber.

Langjährige Zusammenarbeit angepeilt

Die Aufgaben des Beobachters an einer Wetterstation bestehen darin, täglich um 6.50 Uhr (während der Sommerzeit um 7.50 Uhr) die Niederschlagsmenge, die Höhe einer eventuell vorhandenen Schneedecke und den Zuwachs der Schneedecke zu messen sowie die Niederschlagsart und den Schneebedeckungsgrad zu bestimmen. Diese Daten sind täglich bis 8.15 Uhr oder 9.15 Uhr (Sommerzeit) über einen privaten PC, Tablet oder Smartphone an den Wetterdienst zu übermitteln. Die meteorologischen Daten der eigenen Station sind über eine Internetanwendung einsehbar. Im Falle einer Abwesenheit über mehrere Tage ist es wichtig, dass eine Vertretung die Aufgaben wahrnehmen kann.

„Wir wünschen uns eine langjährige Zusammenarbeit, um dauerhafte Messreihen zu erhalten oder bestehende langfristig zu sichern“, so Deuber. Die notwendigen Messgeräte und Unterlagen stellt der Deutsche Wetterdienst zur Verfügung. Deuber ist unter Telefon 04924/9559737 oder per E-Mail an joerg.deuber@dwd.de zu erreichen.

dr

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