Stadt investiert insgesamt 935. 000 Euro

So werden die Schulen in Wildeshausen für die Zeit nach den Ferien saniert

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Arbeiter haben Toilettentüren im Gebäude der St.-Peter- und Holbeinschule in Wildeshausen entfernt. Sie verbreitern die Eingänge. Außerdem wird der Fußbodenbelag ausgetauscht.

Wildeshausen - Von Ove Bornholt. Scheinbar liegt die Holbein- und St.-Peter-Schule in Wildeshausen in diesen Tagen einsam und verlassen da. Doch der Eindruck trügt. Bauarbeiter sanieren etwa ein Viertel des Gebäudes, verlegen neuen Fußboden, streichen und stemmen. Es ist nicht die einzige Schule in der Kreisstadt, in der zurzeit eifrig gewerkelt wird.

„Wenn alles fertig ist, sind wir gut im Rennen“, meint Hans Ufferfilge, im Stadthaus für die Schulen zuständig. Dabei hat sich in den vergangenen Jahren durchaus ein Sanierungsstau gebildet. „Beim Dach der Hauptschule ist es wirklich höchste Zeit, dass wir etwas machen“, stellt er fest. Ansonsten würden wohl bald die ersten Wassertropfen durch das Bitumendach dringen.

In die Hauptschule, wo auch die Glasfassaden beim Haupteingang und rechts neben der Mensa erneuert werden, investiert die Stadt in diesem Sommer 380.000 Euro. Ein Teil der Fenster ist bereits ausgetauscht, während auf den Dächern ebenfalls fleißig gearbeitet wird. Trotz des Regens, der dieser Tage niedergeht. Schließlich haben die Handwerker Zeitdruck. Wenn die Schule am 9. August, also in vier Wochen, wieder losgeht, muss alles fertig sein.

Auf dem Flachdach der Hauptschule geht es heiß her: Arbeiter verlegen neue Bitumenbahnen.

Das Gleiche gilt für die Realschule, in der diesen Sommer Fenster erneuert, ein Sonnenschutz angebracht und Wände gestrichen werden. Vier Klassen- und vier naturwissenschaftliche Fachräume im Obergeschoss profitieren. „Dann sind wir an der Realschule auch durch“, meint Ufferfilge, der aber nicht ausschließen will, dass sich noch neue „Baustellen“ auftun. Insgesamt fließen 285 .000 Euro in die jetzige Teilsanierung der Schule. Auch die Beleuchtung beziehungsweise die Decken werden erneuert.

Während die Arbeiten in der Haupt- und Realschule zurzeit eher geräuschlos ablaufen, wird im Gebäude der St.-Peter- und der Holbeinschule so laut gehämmert und gebohrt, dass man sein eigenes Wort nicht versteht. Die Handwerker haben den Linoleumboden im Übergangsbereich beider Schulen abgezogen und viele Türen ausgebaut. Diese waren marode und sollen nun breiteren Exemplaren weichen. „Wenn man schon reißt, muss man auch an Inklusion und Behindertengerechtigkeit denken“, informiert Ufferfilge. Dafür stemmen die Arbeiter ordentlich Beton weg. Ein Raum weiter wird derweil die Lehrertoilette gefliest. Auch neue Fenster, Akustikdecken und Lampen gehören zu den Maßnahmen, die zusammen mit 270. 000 Euro zu Buche schlagen. Damit sind außer in der Wallschule in allen städtischen Schulen Handwerker unterwegs, die die Gebäude auf Vordermann bringen.

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