„Highlight Nummer eins des neuen Jahres“ 

Jazzfreunde präsentieren Frank Muschalle und sein Ensemble

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Stephan Holstein (rechts) bereichert das Trio mit Clarinette und Saxofon.

Wildeshausen - Das erste Konzert des Jahres, das die Jazzfreunde Wildeshausen am Freitag, 19. Januar, ab 20 Uhr unter dem Motto „Boogie Woogie trifft Swing“ im historischen Rathaussaal der Wittekindstadt präsentieren, bezeichnet Jörg Skrzippek als „Highlight Nummer 1“. 

Und das sicherlich nicht zu Unrecht, denn kein geringeres Ensemble als das Frank-Muschalle-Trio kommt in die Kreisstadt. Und das nicht zum ersten Mal. „Seit vielen Jahren ist Frank Muschalle mit diesem Trio fester Bestandteil der Wildeshauser Jazz-Szene“, betont Skrzippek, der sich schon sehr auf diesen Abend freut.

Das Frank-Muschalle-Trio mit Muschalle (Berlin), Dani Gugolz (Zürich) und Peter Müller (Wien) hat sich stilistisch den klassischen traditionellen Stilen des Piano Blues Boogie Woogie und Rhythm´n´Blues verschrieben. „Und wir haben das Trio um einen sensationellen Musiker, um Stephan Holstein (Klarinette und Saxofon), erweitert. Er wirkt unter anderem auf der CD ,Sleigh Ride‘ aus dem vergangenen Jahr mit“, so Muschalle.

Muschalle seit mehr als 20 Jahren europaweit auf Tournee

Holstein (Augsburg) ist als Jazzmusiker ein echter Grenzgänger. Er begann seine Karriere im Alter von 13 Jahren in den Jazzclubs in und um München in den 70-er und 80-er Jahren. Heute ist er national und international in vielen Bands und Projekten tätig. Seine stilistische Bandbreite reicht von der Musik Django Reinharts mit „Cordes Sauvages“ über sein eigenes Klassik-Trio-Projekt (Leipziger Bachtage) und zeitgenössische Jazzprojekte mit dem Bassisten Uli Fiedler (Tre Pane) und dem Schlagzeuger Walter Bittner (Zackedy Music) bis hin zur Weltmusik von Alexandrina Simeon, heißt es in einer Mitteilung.

Muschalle ist seit mehr als 20 Jahren in ganz Europa auf Tournee. Geboren 1969, entdeckte er nach elf Jahren klassischem Klavierunterricht mit 19 Jahren den Boogie Woogie für sich. Von da an widmete er sich ausschließlich dem Studium dieser Musik.

Rhytmisches Rückgrat aus Wien

Gugolz (1963 in Zürich geboren) wurde früh durch die Schallplattensammlung seines Vaters mit Jazz in Berührung gebracht. Mit zwölf Jahren erlernte er das Klavierspiel, und im Alter von 14 Jahren nahm er bereits an einem internationalen Boogie-Wettbewerb in Zürich teil.

Müller (1955 in Wien geboren) war seit 1989 das rhythmische Rückgrat der Mojo- Blues-Band. Unzählige Blues- und Boogiegrößen begleitete er gemeinsam mit dieser Formation. Zum Beispiel Jimmy McCracklin, Champion Jack Dupree, A.C. Reed, Rusty Zinn, Axel Zwingenberger, Vince Weber, Little Willie Littlefield, Louisiana Red und Red Holloway.

Eintrittskarten kosten 18 Euro. Mitglieder zahlen 15,50 Euro, Schüler und Studenten zehn Euro. Die Tickets können telefonisch unter der Rufnummer 04431/930995 (AB nutzen), per E-Mail an vorstand@jazzfreunde-wildeshausen.de oder im Internet reserviert werden.

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